- Der Dieter Bohlen der Politik
- “Wir sind Helden” und die Bild
- Erstmals gewinnen LED-Lampen
- Enteque-Kommision … Verhaltenskodex
- ZDF, Die Deutschen II, Folge 7: Karl Marx und der Klassenkampf
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Die meisten Zusammenhänge hätte ich so nicht hergestellt. Interessant. Heute Abend gesehen. Ein echt entspannender Film … und … luuuuustig *lach* … und ein kurzes Making of:
Gestern Abend – natürlich wieder viel zu spät so 23:00 aufwärts – saß ich hier im Flur … bewaffnet mit einer Ikea-Bauanleitung, diversen Teilen und Schrauben, einem Sherry und etwas Schoki zur Entspannung. Das Ergebnis der Bastelstunde war ein Kleiderständer. Warum das Ganze? Meine Putzi hatte vorgeschlagen, sie bügelt. Ähm … da ich eigentlich gerne bügle, bin ich da bei vielem etwas eigen (über 40 darf man das bestimmt *g*). Vorallem aber wollte ich nicht, dass sie mir die Sachen irgendwo in den Schrank hängt, denn dann bin ich nur am Suchen. Auch wenn es manche nicht für vorstellbar halten … die Anordnung des Inhaltes hat ein System. Naja, deswegen war es dringend erforderlich (für mich) den Garderobenständer hinzustellen. Ähnliches, bei Tobi schon erprobt, erwies sich als feine Sache. Natürlich war ich heute früh zu spät dran und hab ihr keinen Zettel hingelegt. Und genauso natürlich hab ich es nicht geschafft, meinen lieben Hausgeist am Tag per Telefon zu erreichen … um ihr zu sagen: das kann gebügelt werden, und bitte genau da aufhängen und nein, für mein lustiges Bügeleisen finde ich grad keine Bedienungsanleitung. Aber für meine Lieblingsputzi war das alles kein Ding. Instinktiv hat sie gemacht, was ich ihr hatte sagen wollen … gebügelt, zusammengelegt und fein aufgehängt. Ist das schön! Was ich in Berlin ohne meinen Wohlfühl-Geist mache, das ist mir noch ein Rätsel. *seufz* Ich finde, das muss man unbedingt lesen! Wenn Weltuntergangsunsinn von einem Astronomen mit Humor und spitzer Zunge widerlegt und kommentiert wird … da kommt doch Freude auf! Ich hätte es auch über Facebook teilen können. Denn darüber kam die Info zu diesem Artikel hier. Aber das war mir zu unkritisch. “Pöbler an die Maus” ist der Slogan. Soso. Ich stimme dem Autor in vielem zu, ohne das hier zu jedem Absatz kundtun zu müssen. Eines sehe ich aber nicht ganz so. Ein Aspekt, warum Beschimpfen (nach dem Autor ausdrücklich nicht Mobbing und Hetze) im Internet mehr zur Kommunikationskultur gehören sollte, ist: “Ist es nicht bigott, dass eine alltägliche Unterhaltung strafbar wird, wenn sie im Netz stattfindet, weil in der digitalen Sphäre die Grenzen zwischen privater und öffentlicher Kommunikation nicht mehr trennscharf zu ziehen sind?” Nein ich finde es nicht zwingend scheinheilig, wenn mündliche Gespräche unter 4 oder x Augen anders beurteilt werden als Meinungsäußerungen im Internet. Nicht alles, was man mündlich ungestraft rummeckern kann, sollte man auch schriftlich tun. Den Grund für diese Meinung liefert der Verfasser kurz zuvor:
So ist es. Mündliche Äußerungen unterliegen einem Vergessenszauber. Das Internet aber merkt sich alles. Siehe auch der von Tobi kommentierte Focus-Artikel. Zudem gilt: Mündliche Äußerungen entwickeln sich. Sie werden oft auch relativiert und zurückgenommen. Es gibt dann immer eine feste Verbindung zwischen der ersten Aussage und der Relativierung … für beide Seiten. Aber im Internet werden ähnlich feste Verbindungen nicht immer geschaffen. Wenn also irgendwann mal einer auf eine elektronische Beschimpfung eines anderen stößt, steht darunter nicht zwingend auch alles, was zur weiteren Entwicklung beigetragen hat, geschweige denn eine Relativierung oder Entschuldigung. Die Mühe dürften sich die wenigsten machen. Und noch weniger hat das Opfer der Beschimpfung echten Einfluss darauf, dass seine Meinung dazu adäquat gehört wird. Ja, ganz sicher ist ein entspannter Umgang mit Internet-Aussagen und -informationen richtig und wichtig. Aber es ist eben auch einfacher, jemand per www vollzunölen, als ihm direkt seine Meinung zu sagen. Und ich finde, das sollten wir beachten. In dem heutigen Faznet-Artikel “Staaten im Umbruch – Die Kinder der Facebook-Revolution” beschäftigt sich Thomas Apolte (Prof. für Volkswirtschaft) mit dem “Warum” des Entstehens von Revolutionen und der Frage nach dem “Danach”. Ausgangspunkt ist Ägypten. Zur Entstehung von Revolutionen werden zwei wesentliche Komponenten ausgemacht: die Bestrafungswahrscheinlichkeit und das Entstehen oder Vorhandensein eines sog. fokalen Punktes. Die Beidem zugrundeliegenden Mechanismen werden gut erklärt. Zur Bestrafungswahrscheinlichkeit macht Apolte zwei Gleichgewichte aus:
Der fokale Punkt (nach dem Nobelpreisträger Thomas Schelling) ist der Ort, den die revolutionsbereiten Menschen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit als den Ort einschätzen, den die anderen jeweils wählen. Wobei zu diesem Ort nicht nur der physische Ort, sondern auch die mit höchster Wahrscheinlichkeit gewählte Zeit gehört. “Hätte eine revolutionsbereite Bevölkerung einen solchen fokalen Punkt, dann könnte dies das Ende eines Regimes bedeuten. Denn dann könnte die Bevölkerung mit einem Schlag die Bestrafungswahrscheinlichkeit aller Teilnehmer unter die kritische Schwelle drücken …” Fokale Punkte können sich ungewollt ergeben; sie können geschaffen werden. Und Apolte stellt auch fest, dass über Internetplattformen wie Facebook solch fokale Punkte gut geschaffen und koordiniert werden können. Und er fasst zu beidem zusammen:
Und da sind wir dann bei dem “Danach”. Wie entsteht an einem Ort der Diktatur Demokratie? Was braucht sie?
Und ich meine, Demokratie hört auf, wenn wir aufhören, um sie zu kämpfen. Im Großen wie im Kleinen. Jeden Tag. Nicht nur in Ägypten. Nein auch hier in Deutschland. Denn jeder große Diktator war irgendwann mal ein kleiner selbstgerechter Politiker. Und auch das italienische Korruptionsgeflecht ist nicht über Nacht entstanden.
Viele sind vernetzt mit zig Seiten und Internet-Community’s und so ein bisschen geht es mir auch so. Eigentlich wollte ich mich eben bei Xing anmelden. Hm … ich lass es erstmal. Das müssen sich auch die vier Belgier gedacht haben, die mal den Spieß rumgedreht und die Telefongesellschaft Mobistar gemobbt haben … mit einer Pseudohotline “Zurzeit sind alle Leitungen belegt. Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld.”. *grins* Sooooooooooooooooo schööööööööööööööööön Und zwar haben sie das Parkhaus von Mobistar mit einem Bürocontainer blockiert; draußen dran eine Telefonnumer, die im Bedarfsfall anzurufen sei. Naja … und da begann dann die Hotline-Odysse für die Security von Mobistar :), die sonst eigentlich andersherum den Kunden von Telekommunikationsunternehmen bekannt ist. Und Mobistar ist da sicher keine Ausnahme. Wir haben wohl schon alle mal darunter gelitten. “Das Vergnügen zu haben, bei einer Kundenhotline anzurufen, ist vergleichbar mit dem Vorhof zur Hölle.” (taz dazu am 11.02.2011) Drei Stunden haben sie durchgehalten. Cool! Schadenfreude ist wohl doch die schönste Freude. … Freunde des Nilis! Hier. Ich bin begeistert!!!
Die erste Geschichte: “Fähner” Bis auf die Sache mit Ingrid. ” Eine Einleitung zur Geschichte eines Verbrechens, die mich schmunzeln lässt. Schirach selbst: Was Fähner betrifft … naja … leicht zynisch kann man sagen, Ingrid hat hart auf ihr Ableben hingearbeitet. Wie ein Mensch so sein kann, ist mir ein Rätsel. Und Fähner bekommt ein menschlich gesehen geradezu geniales Strafmaß! 11 Geschichten sind es ingesamt. Ich finde, das Lesen lohnt sich. Weniger Steuerbürokratie – Mehr Transparenz und Planungssicherheit im Besteuerungsverfahren. Steuervereinfachungsgesetz 2011 beschlossen … so titelt am 02.02.2011 das Bundesfinanzministerium. Aber ob der bisherige Entwurf solche Bezeichnungen verdient? Wir werden sehen. Und wie gesagt, es ist ein Entwurf (über 94 Seiten), nicht die Gesetzesänderung. Besondere Lobeshymnen wurden jedenfalls bisher nicht gesungen. So fand sich im Steuerboard des Handelsblattes kurz vor dem endgültigen Beschluss des Entwurfs:
Ein Auszug aus den geplanten Änderungen:
Fortsetzung folgt … Ich geb zu, im Beseitigen alter Leichen fehlt es mir an Konsequenz und Entscheidungsstärke. Es könnte ja sein, man braucht dies und das nochmal. Was im Grunde natürlich Unsinn ist. Ganz allgemein ist mir das klar. Im Detail … naja … offenbar nicht. In Zeiten des Umbruchs und der Umzüge scheint es einfacher zu sein, Stück für Stück alles zu killen, was eigentlich und uneigentlich keine Existenzberechtigung mehr hat. T-Online ist so ein Leichenportal bei mir. Das kommt daher, dass es die meisten Mails 3x gibt (Datev, T-Online, IPhone). Ätzend. Da diese Verdreifachung rein technische Hintergründe hatte, ist sie mit dem Umstieg auf die neue Server-Variante gott-sei-dank Geschichte. Gestern hab ich in einem längeren Ritt alle bisher nicht gelöschten Mails zu TheBat übernommen … so ca. 6.000 allein bei T-Online … oh je. |
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