Archiv

Kalender

Dezember 2025
M D M D F S S
« Okt    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Link-Liste

    Synchronsprecher

    Die meisten Zusammenhänge hätte ich so nicht hergestellt. Interessant.

    Kokowääh

    Heute Abend gesehen. Ein echt entspannender Film … und … luuuuustig *lach* :) Übrigens auch mit toller Musikauswahl. Die wenigen schnulzigen Momente übersteht man prima, weil sich die Akteure nicht so verbissen wichtig nehmen. Wir haben uns jedenfalls kostlich amüsiert und scheckig gekringelt vor Lachen. :)

    … und ein kurzes Making of:

    mein lieber Hausgeist

    Heut war er wieder da. Mein Lieblingshausgeist. :) Es ist immer schön, wenn sie da ist und die vielen kleinen Dinge sieht, die ein ganzes großes Wohlfühlgefühl ausmachen. Aber heut war es wieder ganz besonders nett. Weil: …

    Gestern Abend – natürlich wieder viel zu spät so 23:00 aufwärts – saß ich hier im Flur … bewaffnet mit einer Ikea-Bauanleitung, diversen Teilen und Schrauben, einem Sherry und etwas Schoki zur Entspannung. Das Ergebnis der Bastelstunde war ein Kleiderständer. Warum das Ganze? Meine Putzi hatte vorgeschlagen, sie bügelt. Ähm … da ich eigentlich gerne bügle, bin ich da bei vielem etwas eigen (über 40 darf man das bestimmt *g*). Vorallem aber wollte ich nicht, dass sie mir die Sachen irgendwo in den Schrank hängt, denn dann bin ich nur am Suchen. Auch wenn es manche nicht für vorstellbar halten … die Anordnung des Inhaltes hat ein System. Naja, deswegen war es dringend erforderlich (für mich) den Garderobenständer hinzustellen. Ähnliches, bei Tobi schon erprobt, erwies sich als feine Sache.

    Natürlich war ich heute früh zu spät dran und hab ihr keinen Zettel hingelegt. Und genauso natürlich hab ich es nicht geschafft, meinen lieben Hausgeist am Tag per Telefon zu erreichen … um ihr zu sagen: das kann gebügelt werden, und bitte genau da aufhängen und nein, für mein lustiges Bügeleisen finde ich grad keine Bedienungsanleitung.

    Aber für meine Lieblingsputzi war das alles kein Ding. Instinktiv hat sie gemacht, was ich ihr hatte sagen wollen … gebügelt, zusammengelegt und fein aufgehängt. Ist das schön! :) :) :)

    Was ich in Berlin ohne meinen Wohlfühl-Geist mache, das ist mir noch ein Rätsel. *seufz*

    Berlin

    Über diesen Artikel beschrieb mal ein lieber Freund sein Berlin-Lebensgefühl. :)

    F. Freistetter und der Weltuntergang

    Ich finde, das muss man unbedingt lesen! Wenn Weltuntergangsunsinn von einem Astronomen mit Humor und spitzer Zunge widerlegt und kommentiert wird … da kommt doch Freude auf!  :) :) :)

    Umgangston im Internet

    Ich hätte es auch über Facebook teilen können. Denn darüber kam die Info zu diesem Artikel hier. Aber das war mir zu unkritisch.

    “Pöbler an die Maus” ist der Slogan. Soso. Ich stimme dem Autor in vielem zu, ohne das hier zu jedem Absatz kundtun zu müssen. Eines sehe ich aber nicht ganz so. Ein Aspekt, warum Beschimpfen (nach dem Autor ausdrücklich nicht Mobbing und Hetze) im Internet mehr zur Kommunikationskultur gehören sollte, ist:

    “Ist es nicht bigott, dass eine alltägliche Unterhaltung strafbar wird, wenn sie im Netz stattfindet, weil in der digitalen Sphäre die Grenzen zwischen privater und öffentlicher Kommunikation nicht mehr trennscharf zu ziehen sind?”

    Nein ich finde es nicht zwingend scheinheilig, wenn mündliche Gespräche unter 4 oder x Augen anders beurteilt werden als Meinungsäußerungen im Internet. Nicht alles, was man mündlich ungestraft rummeckern kann, sollte man auch schriftlich tun. Den Grund für diese Meinung liefert der Verfasser kurz zuvor:

    “Mit dem Internet ist ein Kommunikationsraum entstanden, der mündliche Spontaneität mit schriftlicher Dauerhaftigkeit verbindet.”

    So ist es. Mündliche Äußerungen unterliegen einem Vergessenszauber. Das Internet aber merkt sich alles. Siehe auch der von Tobi kommentierte Focus-Artikel.

    Zudem gilt: Mündliche Äußerungen entwickeln sich. Sie werden oft auch relativiert und zurückgenommen. Es gibt dann immer eine feste Verbindung zwischen der ersten Aussage und der Relativierung … für beide Seiten. Aber im Internet werden ähnlich feste Verbindungen nicht immer geschaffen. Wenn also irgendwann mal einer auf eine elektronische Beschimpfung eines anderen stößt, steht darunter nicht zwingend auch alles, was zur weiteren Entwicklung beigetragen hat, geschweige denn eine Relativierung oder Entschuldigung. Die Mühe dürften sich die wenigsten machen. Und noch weniger hat das Opfer der Beschimpfung echten Einfluss darauf, dass seine Meinung dazu adäquat gehört wird.

    Ja, ganz sicher ist ein entspannter Umgang mit Internet-Aussagen und -informationen richtig und wichtig. Aber es ist eben auch einfacher, jemand per www vollzunölen, als ihm direkt seine Meinung zu sagen. Und ich finde, das sollten wir beachten.

    Umbruch – Grundlagen und Begrifflichkeiten

    In dem heutigen Faznet-Artikel “Staaten im Umbruch – Die Kinder der Facebook-Revolution” beschäftigt sich Thomas Apolte (Prof. für Volkswirtschaft) mit dem “Warum” des Entstehens von Revolutionen und der Frage nach dem “Danach”. Ausgangspunkt ist Ägypten.
    Nun ist Volkswirtschaft noch nie mein Steckenpferd gewesen. Eher oft ein Buch mit sieben Siegeln. Aber in dem Artikel kann einer gut erklären.

    Zur Entstehung von Revolutionen werden zwei wesentliche Komponenten ausgemacht: die Bestrafungswahrscheinlichkeit und das Entstehen oder Vorhandensein eines sog. fokalen Punktes. Die Beidem zugrundeliegenden Mechanismen werden gut erklärt.

    Zur Bestrafungswahrscheinlichkeit macht Apolte zwei Gleichgewichte aus:

    “Erstens: Ist die Bestrafungswahrscheinlichkeit zunächst hinreichend hoch, so sinkt die Zahl der Teilnehmer an Protestaktionen, was die Bestrafungswahrscheinlichkeit weiter steigen lässt. Die Aktionen versanden.
    Das zweite Gleichgewicht: Hat die Bestrafungswahrscheinlichkeit einmal einen kritischen Wert unterschritten, so zieht dies weitere Protestierende an, womit die Bestrafungswahrscheinlichkeit weiter sinkt, was wiederum weitere Protestierende anzieht, und so weiter. … Hat sich das zweite Gleichgewicht einmal eingestellt, dann kann ein Regime den Erwartungswert der Bestrafungen nur noch mit sichtbar drastischen Strafmaßen wieder ansteigen lassen, denn über die Bestrafungswahrscheinlichkeit hat es die Kontrolle verloren.”

    Der fokale Punkt (nach dem Nobelpreisträger Thomas Schelling) ist der Ort, den die revolutionsbereiten Menschen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit als den Ort einschätzen, den die anderen jeweils wählen. Wobei zu diesem Ort nicht nur der physische Ort, sondern auch die mit höchster Wahrscheinlichkeit gewählte Zeit gehört. “Hätte eine revolutionsbereite Bevölkerung einen solchen fokalen Punkt, dann könnte dies das Ende eines Regimes bedeuten. Denn dann könnte die Bevölkerung mit einem Schlag die Bestrafungswahrscheinlichkeit aller Teilnehmer unter die kritische Schwelle drücken  …” Fokale Punkte können sich ungewollt ergeben; sie können geschaffen werden. Und Apolte stellt auch fest, dass über Internetplattformen wie Facebook solch fokale Punkte gut geschaffen und koordiniert werden können.

    Und er fasst zu beidem zusammen:

    “Will eine Bevölkerung ihre Unterdrücker abschütteln, so muss sie sich zur selben Zeit in so großer Zahl zusammenfinden, dass die Sicherheitskräfte den Überblick verlieren und daher die Wahrscheinlichkeit einer Strafe für jeden Teilnehmer so weit sinkt, dass er von Strafen nicht mehr abgeschreckt werden kann. Genau das müsste anschließend eine hinreichend große Zahl hoher Funktionsträger zum Wechsel ihrer Loyalität veranlassen.”

    Und da sind wir dann bei dem “Danach”. Wie entsteht an einem Ort der Diktatur Demokratie? Was braucht sie?

    “… Demokratie braucht mehr als Mehrheitsentscheidungen. Sie braucht ein feingesponnenes Netz von Institutionen und Kontrollmechanismen, welche tief in der Gesellschaft verankert sind.
    Nur so können neue Herrscher unter die Kontrolle demokratischer Regeln gebracht werden, ohne dass man auf die Formierung eines neuen fokalen Punktes warten muss.
    Damit das funktioniert, darf im Prinzip keine bedeutende oder unbedeutende Machtposition an keiner Stelle der Gesellschaft sicher sein vor Wettbewerbern, welche den Trägern dieser Macht über allgemein akzeptierte Regeln die Position streitig machen könnten, und das bis in die letzte Amtsstube und in die letzte staatliche oder halbstaatliche Organisation hinein. Deshalb ist die Entwicklung der modernen rechtsstaatlichen Demokratien eine so große Kulturleistung …”

    Und ich meine, Demokratie hört auf, wenn wir aufhören, um sie zu kämpfen. Im Großen wie im Kleinen. Jeden Tag. Nicht nur in Ägypten. Nein auch hier in Deutschland. Denn jeder große Diktator war irgendwann mal ein kleiner selbstgerechter Politiker. Und auch das italienische Korruptionsgeflecht ist nicht über Nacht entstanden.

    Link-Liste

    digitales Leben

    Viele sind vernetzt mit zig Seiten und Internet-Community’s und so ein bisschen geht es mir auch so. Eigentlich wollte ich mich eben bei Xing anmelden. Hm … ich lass es erstmal.
    Was mich davon abgehalten hat? Zum einen ein Blog … und zum anderen ein Spiegelartikel … beide sagen mir: wenn ich es “richtig” betreiben will, muss ich da jede Menge Zeit investieren und nö … das ist es mir nicht wirklich wert. Denn es gibt noch ein Leben außerhalb des www und ich muss nicht überall sein.

    Rache ist süß!

    Das müssen sich auch die vier Belgier gedacht haben, die mal den Spieß rumgedreht und die Telefongesellschaft Mobistar gemobbt haben … mit einer Pseudohotline “Zurzeit sind alle Leitungen belegt. Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld.”. *grins* Sooooooooooooooooo schööööööööööööööööön :) :) :)

    Und zwar haben sie das Parkhaus von Mobistar mit einem Bürocontainer blockiert; draußen dran eine Telefonnumer, die im Bedarfsfall anzurufen sei. Naja … und da begann dann die Hotline-Odysse für die Security von Mobistar :), die sonst eigentlich andersherum den Kunden von Telekommunikationsunternehmen bekannt ist.

    Und Mobistar ist da sicher keine Ausnahme. Wir haben wohl schon alle mal darunter gelitten. “Das Vergnügen zu haben, bei einer Kundenhotline anzurufen, ist vergleichbar mit dem Vorhof zur Hölle.” (taz dazu am 11.02.2011)

    Drei Stunden haben sie durchgehalten. Cool!  Schadenfreude ist wohl doch die schönste Freude. ;)

    in Berlin …

    … Freunde des Nilis! Hier. Ich bin begeistert!!! :)

    Leseempfehlung für ein wunderbares Buch :)

    “Verbrechen” von Ferdinand von Schirach.

    Die erste Geschichte: “Fähner”
    … “Friedhelm Fähner war sein Leben lang praktischer Arzt in Rottweil gewesen, 2800 Krankenscheine pro Jahr, Praxis an der Hauptstraße, Vorsitzender des Kulturkreises Ägypten, Mitglied im Lionsclub, keine Straftaten, nicht einmal Ordnungswidrigkeiten. Neben seinem Haus besaß er … ” ” Über Fähners Leben hätte es eigentlich nichts zu erzählen gegeben.

    Bis auf die Sache mit Ingrid. ”

    Eine Einleitung zur Geschichte eines Verbrechens, die mich schmunzeln lässt. ;) Und genauso geht es auf den nächsten Seiten weiter. Mit viel Humor, Scharfsinn und spitzer Zunge beschreibt der Berliner Strafverteidiger von Schirach die Geschichte einiger seiner Fälle. Und man merkt, die dunkle Seite des Alltags ist uns sehr nah. So braucht es 4 Seiten bis ich Fähner vorauseilend verstehe und bereits ernste Aggressionen gegen Ingrid hege.

    Schirach selbst:
    “Ich erzähle von Mördern, Drogendealern, Bankräubern und Prostituierten. Sie haben ihre Geschichte, und sie unterscheiden sich nicht sehr von uns. Wir tanzen unser Leben lang auf einer dünnen Schicht aus Eis, darunter ist es kalt, und man stirbt schnell. Manche trägt das Eis nicht, und sie brechen ein. Das ist der Moment, der mich interessiert. Wenn wir Glück haben, passiert es nicht, und wir tanzen weiter. Wenn wir Glück haben.” (aus dem Vorwort)

    Was Fähner betrifft … naja … leicht zynisch kann man sagen, Ingrid hat hart auf ihr Ableben hingearbeitet. Wie ein Mensch so sein kann, ist mir ein Rätsel. Und Fähner bekommt ein menschlich gesehen geradezu geniales Strafmaß!

    11 Geschichten sind es ingesamt. Ich finde, das Lesen lohnt sich. ;)

    Steuervereinfachung 2011 – Teil 1

    Weniger Steuerbürokratie – Mehr Transparenz und Planungssicherheit im Besteuerungsverfahren. Steuervereinfachungsgesetz 2011 beschlossen … so titelt am 02.02.2011 das Bundesfinanzministerium. Aber ob der bisherige Entwurf solche Bezeichnungen verdient? Wir werden sehen. Und wie gesagt, es ist ein Entwurf (über 94 Seiten), nicht die Gesetzesänderung.

    Besondere Lobeshymnen wurden jedenfalls bisher nicht gesungen. So fand sich im Steuerboard des Handelsblattes kurz vor dem endgültigen Beschluss des Entwurfs:

    “So sehr auch die Kompliziertheit beklagt wird und quer durch alle politische Parteien der Ruf nach Steuervereinfachung ertönt, so minimal, ja geradezu vernachlässigungswert sind die Fortschritte, die in den letzten Jahren erzielt wurden.”

    “Steht also jetzt der große Wurf an, der uns eine durchgreifende Vereinfachung bringen wird? Weit gefehlt. Dem Gesetzentwurf liegt im Gegensatz zu verschiedenen in der Wissenschaft erarbeiteten Reformentwürfen kein Konzept und schon gar nicht eine systematische Regelungsidee zugrunde.”

    Ein Auszug aus den geplanten Änderungen:

    1. Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag soll von 920 auf 1.000 € angehoben werden. Wie “großzügig”. Eine echte Vereinfachung hätte einen weit höheren Betrag benötigt, als die Aufstockung um 80 €.
      Und eine Frage am Rande … sollte diese Pauschale nicht schonmal abgeschafft werden? Weil, Problem ist eigentlich, dass Arbeitnehmer, die erhebliche Kosten zur Arbeit haben, sie oft nicht vollständig ansetzen können. Im Gegenzug erhalten auch Arbeitnehmer, die weniger als 13 km bzw. z.B. mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, einen Pauschbetrag, der ihre Ausgaben zum Teil beträchtlich übersteigt. Ähm .. eigentlich gibt es den Grundsatz der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit. Von dem entfernen wir uns damit wieder ein Stück. Besser hätte ich gefunden, die anzusetzenden 0,30€ je Entfernungskilometer mal an die heutigen Spritpreise und sonstigen Ausgaben nach oben anzupassen. Das wäre auch systematisch richtiger gewesen.
    2. Kinderbetreuungskosten: Derzeit wird da je nach Lebens- und Arbeitssituation der Eltern vielschichtig unterschieden, bei welchem Elternteil und an welcher Stelle der Steuererklärung die Kosten zum Ansatz begracht werden können. Das soll nun ein Ende haben. Wer Ausgaben hat zur Betreuung seiner Kinder, soll sie auch ansetzen können.
      Hört sich gut an, ist es aber nicht. Der Fiskus will den § 9c EStG einsparen. Dort steht bisher z.B., dass diese Kosten unter bestimmten Voraussetzungen als Betriebsausgaben und Werbungskosten angesetzt werden können. Das muss wohl weg. Man spart dabei nämlich auch Gewerbesteuer. Im Entwurf gibt es “großzügig” nur noch den Sonderausgabenabzug für die Kinderbetreuungskosten.
      Das hat auch noch andere als die gewerbesteuerliche Auswirkung. Manch andere Zuwendungen und Abgaben beziehen sich auf den Gesamtbetrag der Einkünfte. Die Sonderausgaben beeinflussen den aber nicht. Wenn jetzt die Kinderbetreuungskosten von den Werbunsgkosten oder Betriebsausgaben in die Sonderausgaben rutschen, dann erhöht sich der Gesamtbetrag der Einkünfte.
      Und dann wird es z.B. Eltern geben (einer gesetzlich, der andere privat krankenversichert), die – weil bisher schon knapp an der Grenze – dann ihre Kinder mit einem eigenen Beitrag versichern müssen. Und es wird z.B. auch die Bezieher von Wohnungsbauprämien treffen. “Wunderbare” Steuervereinfachung … gleich mit einem netten Ostergeschenk an Dritte. Z.B. die Eltern, die das betrifft, wird es wenig freuen.
    3. Die Einkünfte- und Bezügegrenze für volljährige Kinder soll wegfallen.
      Derzeit ist es so: ein volljähriges Kind ist steuerlich unter anderem nur dann Kind, wenn es mit seinen Einkünften und Bezügen unter aktuell 8.004€ im Kalenderjahr liegt. Nun gehen die Diskussionen schon immer darum, was gehört zu den Einkünften und Bezügen des Kindes. Was mindert sie? Wie man sich denken kann, war das allein schon ein weites Feld für Auslegungsstrategen. Und zudem war auch schon eine Miniüberschreitung dieser 8.004 € blöd. Hatte das Kind z.B. eine Job, mit dem es 8.005 € verdient, dann war das steuerlich echtes Pech. Das GESAMTE Kindergeld war durch diesen 1 Euro futsch. Wenn das alles jetzt wegfällt, finde ich das mal positiv.
      Jetzt ist das Ausschlusskriterium z.B. eine Erwerbstätigkeit von über 20 Wochenstunden. Ich denke, damit kommen die meisten Leute besser klar. Was ich allerdings jetzt mit einem Kind mache, das neben seinem Studium keinem klassischen Job nachgeht, sondern selbstständig ist (wie weist das Kind die Wochenstunden nach?) … hm … das werden wir sehen.

    Fortsetzung folgt …

    Kommunikationswust

    Ich geb zu, im Beseitigen alter Leichen fehlt es mir an Konsequenz und Entscheidungsstärke. Es könnte ja sein, man braucht dies und das nochmal. Was im Grunde natürlich Unsinn ist. Ganz allgemein ist mir das klar. Im Detail … naja … offenbar nicht.

    In Zeiten des Umbruchs und der Umzüge scheint es einfacher zu sein, Stück für Stück alles zu killen, was eigentlich und uneigentlich keine Existenzberechtigung mehr hat. T-Online ist so ein Leichenportal bei mir. Das kommt daher, dass es die meisten Mails 3x gibt (Datev, T-Online, IPhone). Ätzend. Da diese Verdreifachung rein technische Hintergründe hatte, ist sie mit dem Umstieg auf die neue Server-Variante gott-sei-dank Geschichte.  :)

    Gestern hab ich in einem längeren Ritt alle bisher nicht gelöschten Mails zu TheBat übernommen … so ca. 6.000 allein bei T-Online … oh je.
    TheBat sortiert die fein, wenn man ihm das vorher sagt. :) Das strukturierte Sichten und Löschen war dann eindeutig einfacher. Jetzt muss ich die USB-Lösung für TheBat noch installieren und testen, dann kann ich auf  T-Online auch noch die letzten und wichtigen Mails löschen. Schön!