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Norwegen 2011 – 11.03. – Nordkapp

Es geht noch immer weiter gen Westen. Heut waren wir am Nordkapp. Die Insel Máhkorávju beherbergt den Zipfel. Hier gibt es keine Bäume. Auch wenn wir ob der Schneedecke wahrscheinlich eh keine gesehen hätten. Jetzt kann man aber nicht sagen: nur plattes Land; höchstens: nur platte Berge. Im Sommer leben hier einige Samenfamilien mit ihren Rentieren. Eine Samenfamilie braucht wohl für einigermaßen wirtschaftliche Verhältnisse mindestens 800 Rentierchen. Ein Wort für Steuer gibts auf Samisch übrigens nicht. Scheint nicht nötig zu sein. ;)

Im Winter sind die Samen mit den Tieren auf dem Festland. Im Frühjahr werden dann die kleinen Mini-Elche von der Marine(!) auf die Insel gefahren. Im Herbst schwimmen sie als große Elche selber zurück … so ein Nordikelch schafft laut Reiseleiterin 1,8 km durchs Wasser. Nicht übel. Wobei mir die Schwimmtechnik grad völlig unklar ist.

Das Nordkap ist im Grunde natürlich eine gut bespielte Touristenattraktion. Aber im Winter, wenn die Straße dorthin eigentlich gesperrt ist, hält es sich in Grenzen. “Eigentlich gesperrt” weil, für uns war sie offen. Ein Schneepflug fuhr vor 8 Hurtigrutenbussen vorneweg. Kolonne war allerdings Pflicht. Und so hatten wir das Eisplateau Nordkapp quasi für uns. Eine reine Rutschpartie. Aber ich musste die Po-Bremse nicht testen. ;) Ich bin senkrecht geblieben. *freu*

Und Trolle überall :)

Gestern Abend echte Polarlichter am Himmel und heute ein geiler Sonnenuntergang … so ist Urlaub nett. :) Und ich bin jetzt hundemüde wegen soviel Sonne und frischer Luft. Obst und Fisch statt die Fertiggerichte der letzten Wochen tragen ihr übriges zum Wohlfühlen bei.

Nordkapp Sonnenuntergang

Nordkapp Sonnenuntergang

Nordkapp Kjöllefjord

Nordkapp Kjöllefjord

Norwegen 2011 – 10.03. Tromso

Husky-Schlittenfahren bei Tromso

Husky-Schlittenfahren bei Tromso

Irgendwie sieht das Foto total unecht aus. Aber ich schwöre, ich hab es gemacht … mit Blick auf Berge und Husky-Po. :) Es war eine total irre und geniale Fahrt durch die Weiten der norwegischen Natur. Einfach geil!

Der Schlitten, in dem man da durch den Schnee gezogen wird, ist genauso lawede, wie man ihn aus irgendwelchen Filmen kennt, wo Halbtote scheinbar auf Stoff zwischen irgendwelchen Stöckern durch den Schnee geschliffen werden. Hinten auf den “Kufen” steht der Maschner … der lenkt den Spaß und gibt die Kommandos.

Ich hab überlegt, ob ich das mitmache, weil extra auf eine sehr gute körperliche Konstitution hingewiesen wurde. (Was auch immer man sich darunter vorstellt.) Aber ich hab es nicht bereut. Ja, gut … ich denke, ich bin um 0,5 cm geschrumpft ;) … die Bandscheiben haben Beifall geklatscht. Aber es ist alles heil geblieben. Es gibt auch ein Filmchen … später, wenn ich wieder zu Hause bin. Da wird man dann sehen, wie es rumpelte ;)

Zeit- so anders wie Kulturen verschieden sind (3)

Im nächsten Kapitel zu einer weiteren Dimension der sozialen Zeit wurde es spannend.

Teil 1 – Die soziale Zeit

Die Dauer

Im Prinzip ist die Dauer der Zeit genau festgelegt. Für einen Physiker dauert eine Sekunde ganz genau 9.192.631.700 Strahlungschwingungen bei Cäsium 133 (Levine hat hier einen Schreibfehler). Wiki:

Die Sekunde als Maßeinheit der Zeit ist seit 1967 als das 9.192.631.770-fache der Periode eines bestimmten atomaren Übergangs in Caesium definiert.[29] Dazu passend ist Caesium das die Frequenz bestimmende Element in den Atomuhren, die die Basis für die koordinierte Weltzeit bilden.[30] Caesium wurde für diese Anwendung gewählt, weil der Übergang zwischen den beiden Grundzuständen mit 9,1 GHz noch mit elektronischen Mitteln erreichbar ist.

Für unsere Wahrnehmung ist die Dauer der Zeit gar nicht so genau und eindeutig erfassbar. Und wenn Anhaltspunkte auf die wirkliche Zeit wegfallen, bricht unser Sinn für die Zeit sogar ganz zusammen. Wir haben also eine psychische Uhr. Aber was beeinflusst die?

Laut Levine gibt es Hinweise darauf, dass bei niedrigerer Körpertemperatur die Zeitdauer kürzer eingeschätzt wird und bei höherer länger. “Wahrscheinlich leben also Menschen in wärmeren Gegenden nach einer langsamer laufenden inneren Uhr.” Fühlt sich deshalb der gestresste Deutsche in warmen Gegenden so wohl und entspannt? Tommi wollte ob der Aussage jedenfalls gleich gen Süden auswandern. ;)

Was ich auch total irre fand, war, dass es individuelle Unterschiede gibt, wie, dass Dicke genauer schätzen als Normalgewichtige, extrovertierte Menschen genauer als introvertierte usw. … ach und Frauen ungenauer als Männer. Mit letzterem bin ich jetzt fein raus :) … ich kann gor nichts dafür, wenn ein Mann auf mich warten muss. ;) Er schätzt die Zeitdauer einfach besser ein als ich. :)

Für Mumpitz hielt ich eigentlich, dass Zeit tatsächlich zu verlangsamen ist. Ja, ich weiß, es ist eine Übung des Zen-Buddhismus, sich so zu konzentrieren, dass die Zeit stillzustehen scheint. Oder sagen wir, ich habe davon gehört. Leistungssportler sprechen wohl auch von solchen Momenten. Wobei ich zugeben muss, der Gedanke hat was. Und wenn die Dauer von Zeit unterschiedlich wahrgenommen werden kann, warum dann nicht auch extrem unterschiedlich…

Es gibt auch eine dunkle Seite der psychischen Zeitverlängerung: die Langeweile. Levine sagt dazu, dass die Geschwindigkeit der Zeit unter das optimale Erregungsniveau absinkt. Ja ;), so kann man das auch bezeichnen. ;)
Diese Zeitverlangsamung ist deshalb so ätzend, weil sie außerhalb unserer Kontrolle liegt. Was übrigens auch ein Problem im Bereich der Depression darstellt.

Eigentlich stand an dieser Stelle noch etwas zu einer persönlichen Erfahrung zum Thema “deutliche Abweichung gefühlter zu tatsächlicher Zeit”. Aber das Hurtigruten-www-Loch hat´s gefressen. Dann soll es wohl nicht sein. ;)

Doch zurück zu der Frage: Was beeinflusst unsere psychische Uhr? Levine macht dabei 5 Komponenten aus:

  1. angenehme Erfahrungen
  2. der Grad der Dringlichkeit
  3. der Grad der Aktivität
  4. die Abwechslung
  5. zeitfreie Aufgaben

Zu 1. angenehme Erfahrungen

Es gibt doch tatsächlich Untersuchungen, wieviel Speicherplatz positive Erfahrungen auf unserer Hirnrinde einnehmen. Weniger Raum würde bedeuten, man hätte das Gefühl, sie hätten weniger Zeit beansprucht. Aha.

Was ich interssant finde, ist das im Buch beschriebene Projekt des Psychologen Robert Meade. “Meade nutzte dabei die Tatsache, dass die Menschen die Zeit als kürzer empfinden, wenn sie glauben, dass sie einem Ziel näher kommen.” Er hat den Arbeitern ein Gefühl des Fortschritts für ihre Arbeit vermittelt. Mit dem Ergebnis, dass die Arbeitsmoral und das Wohlbefinden stiegen.
Wenn das bedeutet, ich muss im Büro bei langwierigen Aufgaben – die sich über 1, 2, 3 Monate hinziehen und an denen täglich zu arbeiten ist – kleinere Etappen setzen, deren Erreichen auch noch mit irgendeiner Art angenehmer Erfahrung verbunden ist, dann sollte ich das tun. Denn ich erlebe bei sonst fröhlichen und motivierten Mitarbeitern immer wieder steigende Frustration im Zeitablauf bei solchen Arbeiten.

Zu 2. der Grad der Dringlichkeit

„Je größer die Dringlichkeit, desdo intensiver spürt man das Vergehen der Zeit. … Diese Dringlichkeitsregel erstreckt sich auf eine breite Palette von Bedürfnissen, von den grundlegenden physiologischen bis zu kulturell vorgegebenen Notwendigkeiten“ Wenn man also einen Zeitpunkt intensiv herbeisehnt, vergeht die Zeit besonders langsam. Scheinbar.

Zu 3. der Grad der Aktivität

Logisch ist die Aussage, es „… vergeht die Zeit schneller, wenn eine Aufgabe den Menschen in Anspruch nimmt, wenn sie ihn herausfordert und ihm geistige Anstrengung abverlangt und wenn mehr passiert.“

Diesen Faktor der Wahrnehmung einer Zeitdauer finde ich besonders spannend. Sagt unsere Meinung zu ihm doch viel über uns und ähnliche Kulturkreise aus und viel über Kulturen, eine ganz andere Sicht auf Aktivität und Nichtaktivität haben.

Levin beschreibt die Amerikaner als aktivitätsfanatisch, stets bemüht, Inaktivität zu vermeiden. Inaktive Zeiten sind tote Zeiten. Im Grunde kommt mir das sehr bekannt vor. In anderen Teilen der Welt sieht man das völlig anders.

„Die Japaner zum Beispiel empfinden besondere Hochachtung für das Konzept des „ma“ – des Zwischenraums zwischen Gegenständen oder Aktivitäten.“ Ein Zwischenraum ist danach nicht leer, wie wir es sagen würden, sondern „voll von Nichts“. Ein toller Gedanke!
Ich kann es nicht genau erklären, aber es gibt einen Grad an „voll von Nichts“ in einer Wohnung, der mir Ruhe, Frieden und Entspannung bringt. Nur bin ich nicht so richtig in der Lage, diesen Grad des inneren Friedens durch „Nichts“ selber herzustellen. Oder anders gesagt, irgend ein innerer Antrieb arbeitet eigentlich ständig dagegen.

Gerade jetzt im Rahmen meines Umzuges fällt mir das wieder übel auf. Eigentlich hätte ich zum Wohlfühlen gerne eine Wohnung mit viel freier Fläche auf dem Fußboden und übersichtlichen netten Inseln des Lebens darin.
Und was macht mein Kopf ständig? Er plant die Möblierung im Sinne einer Optimierungsaufgabe mit dem Ziel „Möglichst viele Möbel auf die verfügbare Fläche“. So ein Schrott. Und warum? Ich müsste massiv wegschmeißen. Auch Dinge, die noch vollständig in Ordnung sind. Und so bin ich schlicht nicht erzogen. (Meine Eltern sind jetzt schon am Überlegen, was SIE mit den Regalbrettern machen, die nicht mit umziehen. Und noch war nicht die Rede von zuentsorgenden Möbeln oder Inhalten. Da krieg ich echt die Krise!)

Und ich weiß jetzt schon, dass ich bei der Umbauplanung meiner Küche einen Fehler gemacht habe, der auch noch Geld kostet und der nur diese blöde Optimierungsaufgabe als Ursache hat. An den Kosten lässt sich idiotischerweise nichts mehr ändern. Aber ich denke, ich muss meine Küchenbauer an einer Ecke erstmal ausbremsen und dann in Ruhe sehen, ob ein „voll von Nichts“ an einer Wand nicht besser ist als ein Schrank.

Es geht jedoch bei Stille und Nichts nicht nur um Raum, sondern auch um Zeit.

„Die Schriftstellerin Eva Hoffmann beschrieb, wie sie während einer langen Reise durch Osteuropa die Bereitschaft der Menschen, die Stille zu akzeptieren, schätzen lernte:

„Nun warten wir wieder, sitzen uns still gegenüber. Wir sitzen, wie die Zen-Meister sitzen. Es gibt keine Peinlichkeit, kein hektisches Nicken mit dem Kopf oder beruhigendes Lächeln. Langsam emfinde ich das als seltsam entspannend. Ich gleite hinüber in eine andere Wahrnehmung der Ereignisse, in der man nicht darauf besteht, einen Plan zu erfüllen, sondern auf das wartet, was als nächstes passiert.“

Im Laufe ihrer Reise begann Hoffmann zu verstehen, dass vertrauensvolle Stille einen Glauben an die Dynamik der Veränderung und an die menschliche Natur an sich erfordert:

„Irgend etwas passiert immer als nächstes: Dieses Prinzip habe ich allmählich verinnerlicht. Die Welt erschöpft sich nicht und ebenso wenig die Menschen…“

„Wenn man die Stille schätzt, ist sie keine vergeudete Zeit mehr.“

Und noch etwas will ich dazu zitieren:

„Im Westen signalisiert ein Mangel an offensichtlicher Aktivität, dass nichts geschieht. Viele Menschen in anderen Teilen der Welt erkennen allerdings, dass eine oberflächliche Ruhe noch nicht bedeutet, dass es keine Veränderung gibt. Zeiträume der Inaktivität werden als notwendiger Vorlauf für eine sinnvolle Tätigkeit verstanden. Die Chinesen zum Beispiel gelten als Meister des Wartens auf den richtigen Augenblick. Sie glauben, dass das Warten selbst erst diesen Augenblick schafft.Wie lange muss man warten? So lange, wie es nötig ist. Eine künstliche Verkürzung dieser Reifephase wäre so unsinnig wie ein Sparen an den Fundamenten eines Gebäudes.“

Ich habe durchaus überlegt, dass so zu zitieren. Weil es meinem eigenen Handeln und Fühlen so konträr gegenübersteht. Stille und Warten … zwei Worte, die als Erfahrung für mich meist kaum auszuhalten sind. Warum ist mir allerdings nicht klar. Klar ist mir mittlerweile aber, dass ich mir wichtige Zeit stehle, wenn ich Stille und Warten nicht zulasse.

Zu 4. Abwechslung

Dazu ist eigentlich schon was gesagt worden. Im Prinzip gilt: je mehr Abwechslung, desdo kürzer die empfundene Zeitdauer.

Zu 5. Zeitfreie Aufgaben

Das ist auch ein spannender Abschnitt. Weil er nämlich klarmacht, wie scheinbar einfach man aus gepresstem Zeitdenken herauskommt und seine verfügbare Zeit psychisch verlängert.
Nämlich durch Beschäftigung mit Aufgaben, die die rechte Gehirnhälfte beanspruchen. (Für die Erkenntnis, dass sich unsere beiden Gehirnhälften mit ganz unterschiedlichen Informationen beschäftigen und diese auch unterschiedlich verarbeiten, hat der Biopsychologe Roger Sperry den Nobelpreis gewonnen.)

Wenn ich mich also intensiv mit Aufgaben beschäftige, die ausschließlich meine Kreativität ansprechen – wie Malen und Musik, dann kann ich das Gefühl für die Zeit verlieren. Wie ein Kind, das in ein Spiel vertieft ist. Aber Achtung: auch Malen und Musik kann die linke statt der rechten Gehirnhälfte ansprechen. Scheinbar zeitverlängernd wirkt die rechte. Niedlich finde ich, dass hier von einem R-Modus bzw. Flow-Modus gesprochen wird. :)

Das Kapitel 3 – die Geschichte der Uhrzeit – spare ich mir übrigens.

das www

Jeden Morgen kurz vor 6:00 Uhr kommt eine Mail von www.meisterwerke-online.de auf meinem I-Phone an *plöng*. Sagte ich schon, Carola ist schuld? ;)
Geschickt wird ein Bild mit ein paar Angaben, wie Künstler, Entstehungsjahr, welches Museum etc.. Frühmorgentliche Bildung sozusagen. Meist sehr nett und interessant und, sofern man Kunst mag, ein schöner Moment für gute Laune am Morgen.
Gestern kam “Berliner Hinterhäuser im Schnee”. :)

Zeit – so anders wie Kulturen verschieden sind (2)

Jetzt hier auf dem Schiff hab ich wieder Zeit für die Zeit und die Betrachtungen Levines dazu.

Teil 1 – Die soziale Zeit
Das Tempo

Das Tempo, dass unsere Zeit bestimmt, ist an verschiedenen Orten verschieden und wird auch unterschiedlich wahrgenommen. Was wiederum von immenser Bedeutung sein kann. So zitiert Levine Alvin Toffler:

“… geht es in seinem Buch … um das Tempo, wenn er von der seelischen Zerrüttung spricht, die durch zu starke Veränderungen in einer zu kurzen Zeitspanne hervorgerufen wird. Nicht der Schock der Veränderung an sich löst das Trauma aus, sondern die Schnelligkeit, in der sie sich vollzieht.”

… wie wahr wie wahr. Manches wird allein erst dadurch unbegreifbar, weil es das Tempo der eigenen Verarbeitungsfähigkeit von Ereignissen und Veränderungen durchbricht.

Was aber bestimmt das Tempo?

These:   „Je gesünder die Wirtschaft eines Ortes, desdo höher sein Tempo.”
Laut Levine ist der wesentlichste Faktor die Wirtschaft. Hm, naja. Ich denke, die norwegische Wirtschaft ist sicher nicht die ungesündeste. Trotzdem schwebt eine spürbare Ruhe und Gelassenheit durch´s Land. Das widerspräche aber obiger These. Was nun?
In Ländern hoher Löhne wird die Zeit automatisch kostbar, was die Menschen zu einem wirtschaftlichen Umgang mit ihr bewegt. Aber deswegen muss das Leben ja nicht automatisch hektischer werden, wie Levine es darstellt. Ist kostbar nur materiell kostbar? Heißt wirtschaftlicher Umgang nicht einfach erstmal, dass Prioritäten genauer gesetzt werden?

These: „Je entwickelter ein Land ist, desdo weniger freie Zeit bleibt pro Tag.“
Ist das So? Zitat „Je mehr zeitsparende Maschinen es gibt, desdo mehr steht der Mensch unter Zeitdruck.“ (Sebastian de Grazia) … Ja, den Eindruck habe ich auch. Zumindest was meine Arbeit angeht. Was da Mitte der 90-er Jahre noch per Stift und Papier gemacht wurde und heute alles superelektronisch geht, ist enorm. Es bringt jedoch nicht mehr Zeit für die gleichen Aufgaben mit sich. Warum eigentlich?

Levine führt Gründe an, wie:

  • technischer Fortschritt führt zu einer Steigerung der Erwartungen
  • freie Zeit verwandelt sich in Konsumzeit, da sie, wenn nicht produziert oder konsumiert wird, als verschwendet gilt
  • die Annehmlichkeiten des modernen Lebens fordern einen hohen Tribut, nämlich den Zeitaufwand für ihre Erhaltung

Ja, stimmt, Meister im Nichtstun bin ich z.B. wohl eher nicht. Nichts zu planen und sich nichts vorzunehmen für ein Wochenende, das wiederum muss ich mir glatt vornehmen. Automatisch passiert sonst das Gegenteil. Dass ein solches konsum- und produktionsfreies Wochenende echte Befreiung und Erholung bringen kann, hab ich allerdings erst durch Tobi begriffen.

Und ja, Besitz belastet auch, weil er erhalten werden muss. Die Reduktion auf das Wesentliche und die mir wirklich wichtigen Dinge brächte wohl tatsächlich ein Gewinn an freien Kapazitäten. Wobei ich mich da nicht als Opfer der Industrialisierung betrachten kann. Es sind die Gedankenlosigkeiten der letzten Jahrzehnte, die da überall rumstehen.

Und wenn ich wieder auf meine Arbeit an der Stelle zurückkomme … vielleicht durchdenken wir diese heute so anderen Arbeitsprozesse nur nicht genug, um mit steigendem technischen Fortschritt mehr Zeit zu gewinnen?

These: „Größere Städte haben ein schnelles Tempo.“
Na sicher. Ein mehr an Möglichkeiten weckt ein Mehr an Begehrlichkeiten. Und die Wege werden oft länger. Und und und …

Levine bezieht sich hier auf Studien von Herbert Wright, dem australischen Psychologen Paul Amato und dem Psychologen Marc Bornschein. In Bornscheins kulturübergeifenden Studien ergab sich in zwei Testreihen eine hohe mathematische Korrelation von r= 0,91 und 0,88 (1,0 wäre der höchstmögliche Wert) zwischen der Einwohnerzahl und der Gehgeschwindigkeit der Einwohner. Faszinierend. Weil Kulturübergreifend.

These: „Heißere Orte haben ein langsameres Tempo.“
Egal, warum, aber dem ist so lt. Levine.

These: „In individualistischen Kulturen bewegt man sich schneller als in vom Kollektivismus geprägten.“
In den USA bewegt man sich schneller, als in Asien? Im Buch wird ausgeführt: In individualistisch geprägten Kulturen wird mehr Wert auf Leistung statt auf Zusammengehörigkeit gelegt. „Und diese Konzentration auf die Leistung führt normalerweise zu einer Zeit-ist-Geld-Einstellung, die wiederum in den Zwang mündet, jeden Augenblick irgendwie zu nutzen.“ Levines Untersuchungen haben das bestätigt. Hm.

These: „Die Zeit vergeht bei verschiedenen Menschen verschieden schnell“ (Shakespeare)
Levine bezeichnet das als den Schlag der eigenen Trommel. Das ist ganz sicher so. Ich kenne da so einen Extremvertreter ;), bei dem ich immer das Gefühl habe, er füllt die gleiche Zeit, die auch andere haben, mit doppelt soviel Leben und Aktivität. Unklar.

Levine sagt aber auch: „Wir sollten diese Ergebnisse über „langsame“ und „schnelle“ Menschen jedoch nicht zu sehr verallgemeinern. Wie bei den Kulturen, so kann auch bei einzelnen Individuen das Tempo abhängig von der Zeit, vom Ort und von der Tätigkeit stark variieren.“ Was für den jeweiligen Menschen bestimmt auch immens wichtig ist.

In dem Buch werden an dieser Stelle eine Reihe von Fragen gestellt, mit denen man über sein eigenes Zeitverhalten nachdenken soll. Ich hab sie gelesen. Ich sag jetzt nix dazu. Noch krasser fand ich die Beschreibung der sogenannten „Eilkrankheit“ auf S.52 (noch nie gehört). Ähm, ja.

Symptom des selbstgeschaffenen Zeitdrucks war:

„ … Verlust der Fähigkeit, angenehme Erinnerungen zu sammeln, vorallem aufgrund einer Unruhe in bezug auf kommende Ereignisse und des Nachgrübelns über Vergangenes, so dass wenig Aufmerksamkeit für die Gegenwart übrig bleibt. Die Konzentration auf die Gegenwart ist oft nur auf Krisen oder Probleme beschränkt; deshalb rufen auch die Erinnerungen, die man sammelt, meist unangenehme Situationen ins Gedächtnis zurück.“ (Ulmer und Schwartzburd “treatment of time pathologies“)

Ich sitze hier grad mit Stirnrunzeln. Und ich fühle mich irgendwie ertappt. Sicher auch deswegen, weil mein Presszeitmanagment in den letzten Monaten von lieben Freunden stark kritisiert wurde, ohne, dass mir selbst der Lösungsansatz wirklich klar ist.

Tröstlich an dieser Stelle: Levine kritisiert, dass das Konzept der Eilkrankheit die Konsequenzen eines „Lebens auf Hochtouren“ zu stark verallgemeinert. Er kritisiert die Zwangsläufigkeit der Unterstellung, dass aus Zeitdruck Krankheit folgt. Ich will hier nicht weiter auf die Untersuchungen Levines dazu eingehen. Aber ich finde die Schlussfolgerung logisch, dass nämlich manche Menschen ein schnelles Tempo brauchen, um sich wohl zu fühlen und andere eben nicht. Und das damit die Übereinstimmung oder eben die Nichtübereinstimmung des eigenen Temperamentes mit der physischen Realität entscheidend für das Zeitempfinden, das eigene Wohlbefinden und damit für die eigene Gesundheit ist.

Was mich betrifft, ich bin in vielen Lebenslagen eigentlich eine echte Schnecke, ein Träumer, ein Genießer. Ich war schon immer der bessere Ausdauersportler als der Sprinter. Nur ich lebe im allgemeinen nicht danach.

„Ein individuelles Tempo ist nicht automatisch gut oder schlecht. Es ist unsere ganz persönliche Angelegenheit, was wir mit der Zeit anfangen.“

Das kann man einfach mal so stehen lassen. :)

Und Tempo ist nicht gleich Takt des eigenen Lebens. Auch wenn wir das meist nichts so deutlich in Sprache unterscheiden. Levine meint, „Takt des Lebens“ ist viel mehr; mehr als nur schnell oder langsam.

„Es ist diese Überlagerung und wechselseitige Verbundenheit des Tempos mit den vielen Dimensionen der sozialen Zeit, die … den Lebenstakt ausmacht, den die Menschen erfahren.“

Zu den anderen Dimensionen der sozialen Zeit kommt Levine in den folgenden Kapiteln. Was das Tempo als eine dieser Dimensionen betrifft, ist nunmehr klar, dass der Ort dies maßgeblich bestimmt und trotzdem der Mensch nicht Opfer seiner Umgebung ist. Jedenfalls nicht in letzter Konsequenz. Die Einflussfaktoren sind komplex genug, so dass es einem schon gelingen müsste, einen Lebensort zu finden, der die eigene Physis mit der Persönlichkeit des Ortes in Einklang bringt.

Norwegen 2011 – www

Auf der Midnatsol gibt es Internet. Für Leute mit größerem Geldbeutel per Kabel in der Kabine (betrifft uns leider nicht); für alle anderen per www außerhalb der Kabine auf dem Schiff. Dazu muss man sich einen Zugangscode holen, der zwar kostenlos ist, aber eine Zeitbeschränkung in der Internetnutzung von entweder 1 oder 2 Stunden enthält. Die Reaktivierung enthält wiederum eine gewisse Zeitbeschränkung. Einen Computer-Point gibt es zusätzlich noch.
Letzteres mag ich aber nicht wirklich. Man sitzt da und liest was und muss gleichzeitig noch drauf achten, wer grad hinter einem steht. Nich gut.

Das ist alles zwar besser als auf der “Mein Schiff” von der TUI, aber trotzdem ziemlich umständlich. Wie ich das T-Online-Mail-Center zum Öffnen und damit zum Lesen der Mails überzeuge (die ich sonst nur teuer mit Datarooming lesen kann, das weiß ich auch noch nicht. Und es ist schneckenlangsam. Oh je…

Ob ich hier wirklich 12 Tage so ins Internet gehe, hängt wohl hauptsächlich davon ab, wie sehr ich in der Lage bin, mich der Geduld tibetanischer Mönche anzunähern. Noch bin ich Meilen davon entfernt.

Norwegen 2011 – Bergen 06.03.

An unserem vorerst letzten Tag in Bergen wollten wir auf den höchsten Aussichtspunkt der Umgebung, den Ulriken, und ins Kunstmuseum (zur Dauerausstellung zu Klee, Rodin etc.).

Also sind wir am späten Vormittag losgetigert. Eigentlich sind es nur 4 km bis zu Seilbahn … gefühlt locker das doppelte. Denn Bergen macht seinem Namen alle Ehre. Horizontale Strassen scheint es nicht wirklich viele zu geben. ;)
Den Norwegern macht das aber alles nichts aus. Eine sportbegeisterte Nation ohne Gleichen. Jogger den ganzen Tag … berghoch, bergrunter … immer locker und flockig und in jedem Alter. Beeindruckend!

Na jedenfalls … schwitzend und rot im Gesicht angekommen an der Seilbahn, hat uns der Fahrpreis erstmal die Sprache verschlagen. Was wir nicht wussten: es ist kein normaler Lift, es ist ein Skilift. Und damit bezahlt man keine Fahrt, sondern einen Skipass, den wir nun wahrhaftig nicht brauchten. Doch wie das so ist, wenn der Weg bis dahin weit genug war … man macht es trotzdem. Und ich muss sagen, wir wurden nicht enttäuscht. Oben erwartete uns zum Einen ein atemberaubendes Panorama, zum Anderen ein schicker moderner Gipfelglasbau, wo man in nettem Ambiente ein oder mehrere Käffchen schlürfen konnte. Das allein aber hat uns nicht für über 2 Stunden in 643m Höhe festgehalten. Es war eine Band, die ab 14:00 dort Sonntagslivemusik lieferte. Cool. 4 Mann, bei denen es eine Freude war, zuzuhören und mitzuwippen. :) Also wurde kurzentschlossen das Kunstmuseum gecancelt. Schliesslich haben wir am Ende unseres Urlaubes dafür auch noch Zeit. Jazz-spontan mit Blick über die Schären hat man jedoch nicht alle Tage.

Zum Hotel – dem Radisson Blue im Stadtzentrum – muss ich sagen … bezüglich Internet ist es ein echtes Tobi-Hotel ;) … 24 Stunden verfügbar, schnell und kostenlos. Aber wer Nachts schlafen will, sollte woanders buchen. Nebenan bzw. in enger Gasse gegenüber befand sich über mehrere Etagen ein Nachtklub mit Striptease und Tabledance. War das ein Krawall. Tommi wäre wohl besser hingegangen *grins*, statt bei geschlossenem Fenster mit der Klimaanlage zu hadern. Aber was mich betrifft … wenn man als Frau nicht auf Frauen steht, dann ist das Radison nicht so ganz die richtige Location. ;)

Was dazu kommt, ist, dass Norwegen ein reiches Land ist und die Preise für Essen und Trinken, die in Paris noch locker übertreffen. (London ist günstig dagegen *g*) Mein Nachteulentrieb ist zumindest stark gebremst, wenn ich ständig rechnen muss.

Für mich heisst das: auch wenn Bergen zugegeben ein schnuckliges Städtchen ist und ich hier noch lange nicht alles gesehen habe … ich werde hier demnächst keine ganze Urlaubswoche verbringen – es sei denn, ich gewinne im Lotto – und wenn ich wiederkomme, dann buche ich ein Hotel, in dem man nachts schlafen kann.

Segler am Ulriken

Unser neues Bauhaus

Das ist der Titel eines Artikels der Faznet vom heutigen Tag – gefunden bei Tobi.

Viele Designideen der Bauhäusler begleiten uns heute im Alltag, ohne das es jedem stets bewusst ist. Es sind nicht nur schöne Dinge, wie Wagenfeld-Lampen, übersichtliche Ziffernblätter auf Junghansuhren nach Max Bill, Teekannen von Marianne Brandt … es sind oft auch so schlicht praktische Dinge, wie eine Durchreiche von Küche zum Ess- oder Wohnzimmer, die von einer Wand umgeben ist, bestehend aus einem Schrank, den man in der Küche bestücken kann und aus dem man gleichzeitig alles Geschirr auf der anderen Seite im Essbereich wieder entnehmen kann.
Jetzt nach dem Bauhaus zu sehen, wenn es um Softwareentwicklung geht, ist so genial wie naheliegend zugleich. Toller Artikel!

Link-Liste

“Thomas Oppermann, monierte: „Als Bundesinnenminister reicht es nicht aus, Deutschland aus der Sicht von Oberfranken zu betrachten.“”

Norwegen 2011 – Norwegen Klappe die 2.

Es wird die zweite norwegische Schiffsreise werden. Diesmal nicht mit der “Mein Schiff” von TUI, sondern mit der “Midnatsol” von Hurtigruten. Wir werden also ab Sonntag sehr küstennah die norwegische Küste bis Kirkenes und zurück erkunden.

Heute sind wir gestartet vom sonnigen Berlin mit dem Flieger ins verpieselte Bergen. Letzeres war fast zu erwarten, denn Bergen ist bekannt als regenreichste Stadt Europas (2005 z.B. 248 Tage). Wir dagegen hatten beim letzten Mal Glück und strahlenden Sonnenschein. Und was soll ich sagen … wenn Engel reisen :) … wir sind da und der Regen hört auf. Nett. :)

Unser Hotel liegt mitten im Stadtzentrum. Und so sind wir, dem Wetter trotzend, mit einem Schirm bewaffnet abends nochmal los zum Hafen und über Treppen und Gassen zurück zum Hotel. Jetzt bin ich platt. Offenbar war mein Lebensstil der letzten Wochen und Monate reichlich konditionstötend. ;) Es wird also Zeit. Trotzdem … schön war´s heute Abend. :)

Blick von der Festung Bergenhus

nun doch

Songs in Kokowääh

Was von dem, was gesagt wird, ist wahr?

In dem gestrigen Kommentar der Faznet wird über die Änderungswünsche von CDU und FDP zum Thema Steuerhinterziehung berichtet. Eine strafbefreiende Selbstanzeige soll auf kleinere Beträge beschränkt werden. Soso.

Am 15. Mai 2010 hat die Faznet auch schonmal zu dem Thema berichtet. Ehrlich … ich kann mit dem Artikel nichts anfangen. Liegt das jetzt an der Faz oder an den Pressesprechern oder an den Politikern selber? Wissen sie nicht, worüber sie reden, oder tun sie nur so?

Die drei “Neuerungs”-Punkte, die im 2010-er Artikel genannt werden … davon ist Manches gar nicht so neu.

Zu Erstens: „Strafbefreiung soll nur noch derjenige erwarten dürfen, der alle noch verfolgbaren Steuerhinterziehungen der Vergangenheit vollständig offenbart.“ Ähm ja … das war schon immer so, seit es die Möglichkeit der Selbstanzeige gibt. Wird bei den sich an eine Anzeige anschließenden Untersuchungen des Finanzamtes festgestellt, dass hier nur ein Teil offenbart wurde, dann ist die Strafbefreiung futsch. Also mir ist das nicht neu.

Zu Zweitens: “soll der Zeitpunkt für strafbefreiende Selbstanzeigen eingeschränkt werden.” Ja, das war tatsächlich neu. Ist aber nicht unumstritten. Schließlich ist eine Betriebsprüfung im Grunde kein Ergebnis von entdeckter oder vermuteter Steuerhinterziehung; sondern oft eine reine Routinehandlung bzw. dient sie für das Finanzamt auch der Aufklärung komplizierter Sachverhalte.

Zu Drittens: “„Dem Steuerhinterzieher darf durch seine Hinterziehungsstrategie gegenüber einem bloß säumigen Steuerpflichtigen, der eine ordnungsgemäße Erklärung abgegeben hat, kein wirtschaftlicher Vorteil entstehen“, mahnen Union und FDP.” … Hä? Haben Union und FDP keine Berater, die sich mit Steuern auskennen, oder war das Wählerpotentialhascherei? Wie polemisch ist das denn? Und wie unrichtig zudem!
Denn … wer seine Einkünfte korrekt anmeldet und dann aber seine Steuern zu spät zahlt, entrichtet Zinsen. Und wer sie gar nicht erst anmeldet und damit hinterzieht, der entrichtet genau die gleichen Zinsen. Oft ist es sogar so, dass trotz einvernehmlicher Niederschlagung eines Strafverfahrens Hinterziehungszinsen nach § 235 AO gezahlt werden müssen. Und das sind mehr Zinsen normale Steuerzinsen. Aus dem einfachen Grund nämlich: “allgemeine” Zinsen nach § 233a AO entstehen erst nach Ablauf von 15 Monaten nach Jahresende. Hinterziehungszinsen beginnen quasi gleich. Es werden also viele Monate mehr verzinst. Insofern ist es mir völlig neu, dass sich eine Hinterziehung mit anschließender Selbstanzeige lohnt. Die Einkünfte gleich richtig anzumelden ist in jedem Fall die preiswertere Variante von Beidem aus dieser Sicht.

Ich muss sagen, ich hab von den Falschinformationen und Halbwahrheiten langsam die Nase voll. Und ich finde es auch kontraproduktiv, den Menschen noch zu suggerieren, dass sich Hinterziehung in Kombination mit Selbstanzeige lohnt. Da kommt nämlich schnell die Meinung auf, wozu noch Einkünfte gleich anmelden und was die anderen machen, kann ich schon lange. Wie sinnig.

Es sei denn, liebe Regierungsparteien, es steckt ein Plan dahinter, den ich noch nicht durchschaut habe.

Breakeven – The Script

Innehalten?

Wenn man täglich 12 Stunden arbeitet, überschreitet man am Sonntag die 80-Stunden-Woche. (Rein mathematisch nicht verwunderlich.) Was ich morgen Mittag tun werde. Nicht aus purem Enthusiasmus, sondern aus den Notwendigkeiten heraus. Job, eigene Pflichten plus Umzugsvorbereitung etc..
Heute Abend musste ich kurz innehalten. Etwas war anders. Beunruhigend. Auch wenn ich befürchte, es ist unvernünftig … es gibt sie … 2 nicht verschiebbare Datelines … den steuerlichen 28.02. und den Urlaubsbeginn kurz danach. Was bedeutet, alle Fristen der nächsten 4 Wochen müssen noch erledigt werden. Und auch wenn ich schon beim Delegieren bin … es lässt sich vieles nicht delegieren. Leider.
Ich hatte im Leben in brenzlichen Situationen oft einen Schutzengel. Und ich hoffe, er passt grad gut auf.