… das wird sie bedeuten, die neue Großbaustelle auf der Avus. Für Seminare in Berlin werd ich wohl grundsätzlich am Abend vorher anreisen. Solche Autogruselmorgen möchte ich mir nicht antun.
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… das wird sie bedeuten, die neue Großbaustelle auf der Avus. Für Seminare in Berlin werd ich wohl grundsätzlich am Abend vorher anreisen. Solche Autogruselmorgen möchte ich mir nicht antun. Für alle Nicht-Facebooker … ich bin grad drüber gefallen auf Milow´s Facebook-Profil. Ein toller sinnlicher Song. Ich mach auch beim 8. mal hören nur Schlängellinien mit mir selbst. Milow wiedermal in wunderbar
… na jedenfalls wurde er heute abend nach Potsdam – nach “nach Hause” *grummel-grummel* Am 29.11. war Wintereinbruch im Ländle. Alles weiß und winterlich diesig. Und viele der Beteiligten am Straßenverkehr waren damit irgendwie überfordert. Plötzlich ist Winter und einige fahren wie die Anfänger. Dabei fuhr es sich gar nicht so übel. Trotzdem … beängstigend oft bin ich an Autotragödien vorbeigefahren. Ob auch menschliche Tragödien dabei waren, davon habe ich glücklicherweise nichts gesehen. Eigentlich wollte ich ab Mittag über die A9/A4/A5 nach FfM. Gefahren bin ich dann aber A9/Landstraße/A9/A38/A143/Landstraße/A71/Landstraße/A71/A4/A5 – denn es reihten sich die Staumeldungen nach Unfällen wie Perlen auf eine Schnur. Also hab ich die A38/A143 erkundet. Nicht so prall geräumt, aber dafür leerer.
Als Kontrastprogramm zu diesem Eindruck kam auf der A4 die Abfahrt Homberg/Ohm. Da wohnt mein leiblicher Vater. Emotionale Leere ist eine gute Beschreibung für mein Empfinden beim Vorbeifahren. Wir haben keinen Kontakt miteinander. Und ich denke, das ist auch richtig so. Ich würde mich nur ständig über irgendwelche Ansprüche und Verpflichtungen gepaart mit so etwa 3-5-zeiligen Geburtstagskarten an mich ärgern. So viel Nichtliebe muss man sich als Tochter nicht vor Augen führen. Ich hab dann daran gedacht, dass mein eigentlicher Vater ein anderer war und ist. Und auch, wenn wir immermal unsere Probleme miteinander haben und mit Sicherheit auch immer wieder haben werden, so ist er doch der Vater, den ich hatte und der sich all die Jahre um mich gekümmert hat, als wäre ich seine eigene Tochter. Daran musste ich denken und so hab ich nicht gewunken bei Homberg/Ohm. Der verkehrsbedingte Umweg über Sangerhausen und die nichtvermeidbaren Anfangsstaus hatten natürlich Folgen: das macht statt der vom Navi versprochenen 4,5 Stunden etwa 7,5 Stunden.
Wie haben tolle Schauspieler in Deutschland! Ich sagte wohl schon, ich zahle GEZ. Heute morgen hab ich mich darüber wiedermal geärgert. Ein Artikel in der Faznet zum Thema Talkshow und Dokumentarfilme hat es wunderbar auf den Punkt gebracht. Bildung ist blöd; Einschaltquoten sind hip. Nun gibt es Sender, da erwartet man nichts anderes als seichte Kost im Tele-Tappi-Niveau. Aber die öffentlich-rechtlichen Sender leben eben von unseren Gebühren und haben einen Auftrag. Und Bildung sollte der wohl enthalten. Wiki scheint da meiner Meinung zu sein:
Aber beim ARD-Direktor Volker Herres scheint das noch nicht angekommen zu sein. Oder ist es ihm schlicht abhanden gekommen? Ich war sprachlos über soviel auch von mir bezahlte Ignoranz:
Mich ödet es nicht nur an. Ich finde es schlicht unerträglich. Tobi hat heute einen Link zu einem Ticketverkauf für klassische Musik gepostet: classictic.com. Sein Ziel war eine Veranstaltung zu Andrés Segovia. Ja *schmelz* … beruhigende Guitarrenklänge haben halt was :). Wie aktuelle Zeit und damit die Geschichte allein durch Fotos gekonnt dokumentiert werden kann, hat mich schon immer fasziniert. Nicht nur Entwicklung lässt sich damit festhalten. Machmal sprechen Fotos eine so deutliche Sprache, dass sich alle weiteren Erläuterungen erübrigen. Heute fand sich in der Faznet ein Artikel zur Fotografin Abisag Tüllmann aufgrund einer aktuellen Ausstellung in Frankfurt/Main. Sie war aber nicht nur mit der Stadt Frankfurt in ihrer Arbeit tief verbunden, sondern sie war auch eine Theaterfotografin. Was die Kamera dabei bedeutete, hat die Zeit im Nachruf passend beschrieben:
Und genau deswegen sind die Fotos so, dass sie für sich sprechen.
Nett So beginnt Vorfreude auf Weihnachten in der Vorweihnachtszeit. Und auch wenn sie sicher wieder zu 80% im Büro stattfindet, so findet sie doch statt. Kerzen und Düfte und Knabbereien … seit heute fängt es hier an, weihnachtlich auszusehen und zu riechen. Schööön! Passender Weise haben meine Eltern auch just heute selbstgebackenen Stollen “abgeliefert”. Der ist unerrreichbar lecker im Vergleich zu allen käuflichen Exemplaren! Mal sehn, ob ich es schaffe, den zweiten Stollen für Martin aufzuheben … könnte schwierig werden … *stänkrig-grins*
PS: Der Link ist leider nur mit Facebook-Kennung erreichbar. Sorry. Aber anders wollte es nicht. Die Datensammelwut von Vater Staat und seiner Ämter und Behörden ist ja allseits bekannt. Fast krakenartig breitet sich das Sammelnetz stetig über Deutschland aus und den Ideen zur Verwendung sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Irgendwann existiert wohl alles elektronisch. So müssen z.B. Freiberufler und viele gewerbliche Einzelunternehmer ihre Gewinnermittlung, hübsch nach Kennziffern sortiert, elektronisch als Anlage EÜR beim Finanzamt einreichen. Die elektronisch einzureichende Bilanz wurde gerade wieder verschoben. Beides dient z.B. der Vereinfachung von Mehrjahresvergleichen, von Verprobungen mit amtlichen Statistiken, dem Durchführen von Branchenvergleichen … oder kurzgefasst: der optimalen Vorbereitung von Betriebsprüfungen. Und wir dürfen Dank des Gesetzgebers diese Vorarbeit auch noch ‘kostengünstig’ gleich selbst erledigen. Im Unterschied zu ELENA bedeutet das Verschieben der elektronischen Bilanz tatsächlich ein Verschieben; nicht: wir melden mal und keiner wertet es aus. Die Verschiebung von ELENA empfinde ich dagegen im Moment als ziemliche Verhohnepiepelung. Denn melden müssen wir trotzdem (Haufe):
Haufe bringt es auf den Punkt:
Bösen Zungen könnten behaupten: weil man die Daten vielleicht doch noch gebrauchen könnte? … Schließlich kaufen deutsche Behörden auch illegal erworbene Daten-Cd´s auf, wenn es dem “Gemeinwohl” dient. Am Sonntag hatte ich durch die beteiligten Musiker ein tolles Konzert erwartet. Und das war es auch! Musiker, die einfach irren Spaß am Musikmachen haben … immer wieder eine Freude, dabei zu sein. Schade, dass solche Konzerte nach NUR 3 Stunden vorbei sind. Was ich aber nicht erwartet hatte, das war Muskelkater vom Lachen. Wir haben uns gekugelt … über die Wortwechsel spitzer Zungen und über diesen Song: Ich sitze schon wieder hier und grinse nur dümmlich. (Fotos dazu siehe hier) Wenn Menschen beginnen, getrennte Wege zu gehen, gehen manchmal auch Blogs getrennte Wege. Manchmal mit mehr und manchmal mit weniger Frust. Durch das Ende der Beziehung zu Tobi ist dieses Blog entstanden. Es ist also relativ jung. Meine Bloggererfahrungen insgesamt auch. Nun gibt es Artikel von mir in Tobi´s Blog, enstanden in gemeinsamer Zeit. Vielleicht werden sie auch weiterhin dort zu finden sein. Von mir aus gerne. Aber das ist Tobi´s Entscheidung. Da sie mir jedoch wichtig sind – die festgehaltenene Momente und Erinnermichs – hab ich mich vor knapp 2 Wochen entschlossen, alles zu kopieren (die Artikel; nicht die Kommentare). Sie befinden sich seit dem auch hier im Blog; nur nicht sichtbar als “private” Artikel (Für alle lieben Internetangsthasen: ja das geht auch *schmunzel*). Heute ist es nun soweit. Der gestrige Autokauf gibt für mich den Startschuss, sie auch hier zu veröffentlichen. Und da ich ein Freund von Systematik bin, erhalten Sie im Titel alle den Zusatz “v.Bg.” also vor Bloggeburt *grins*. Das sind dann auch die Artikel, die einige liebe Freunde schon kennen.
Auch wieder ein Wein, der in die Reihe der Lieblingsweine rutscht. Wobei es scheinbar selten einen Shiraz gibt, der mir nicht schmeckt (bei den Lehmann-Weinen ist da auch ein toller Shiraz dabei.). Der nachfolgend zitierte Artikel beschreibt den Wein wirklich gut. Aber das dort als Manko erwähnte “zu wenig von den Tanninen” ist für mich genau das positive. Das “zu wenig” ist für meinen Geschmack ein Segen und macht ihn eben sooo süffig. … alle is er … *seufz* Der Artikel stammt aus dem Weintester´s Blog (siehe jetzt auch Blogroll):
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