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das Grauen … 34 Monate lang

… das wird sie bedeuten, die neue Großbaustelle auf der Avus. Für Seminare in Berlin werd ich wohl grundsätzlich am Abend vorher anreisen. Solche Autogruselmorgen möchte ich mir nicht antun.

kleine Nachtmusik

Für alle Nicht-Facebooker … ich bin grad drüber gefallen auf Milow´s Facebook-Profil. Ein toller sinnlicher Song. Ich mach auch beim 8. mal hören nur Schlängellinien mit mir selbst. Milow wiedermal in wunderbar :)

bin jetzt auch weg … *ggg*

Adventskalender

Für die von Euch, die das Prozedere kennen
… er hängt wieder.
Hier ist der Beweis.
Nachdem ich ihn viele Jahre Nachts noch kurz vor Peng dekorieren konnte …

… oooooh Mist, jetzt hab ich´s verraten :) Sorry Martin … aber es war noch nie der Weihnachtsmann und es waren auch keine Heinzelmännchen. :)

… na jedenfalls wurde er heute abend nach Potsdam – nach “nach Hause” *grummel-grummel* ;) – gefahren. Nun bin ich mal gespannt, welche Reise er nächstes Jahr antreten wird.

Deutschland – ein Wintermärchen

Am 29.11. war Wintereinbruch im Ländle. Alles weiß und winterlich diesig. Und viele der Beteiligten am Straßenverkehr waren damit irgendwie überfordert. Plötzlich ist Winter und einige fahren wie die Anfänger. Dabei fuhr es sich gar nicht so übel. Trotzdem … beängstigend oft bin ich an Autotragödien vorbeigefahren. Ob auch menschliche Tragödien dabei waren, davon habe ich glücklicherweise nichts gesehen.

Eigentlich wollte ich ab Mittag über die A9/A4/A5 nach FfM. Gefahren bin ich dann aber A9/Landstraße/A9/A38/A143/Landstraße/A71/Landstraße/A71/A4/A5 – denn es reihten sich die Staumeldungen nach Unfällen wie Perlen auf eine Schnur. Also hab ich die A38/A143 erkundet. Nicht so prall geräumt, aber dafür leerer.

Vor dem Schmücketunnel hab ich dann ernsthaft überlegt, ob ich mitten auf der Autobahn mal anhalte zum Fotomachen. Außer mir war da nämlich keiner. Naja … ich war dann doch nicht so mutig. Aber so mit 20 km/h bin ich “zweckgebunden” durch den Tunnel geschlichen … und hab mal ein paar Testfotos geschossen *grins*.
An der Ausfahrt Erfurt-Nord auf der A71 hab ich wiedermal gemerkt: Heimat hat viele Gesichter. Ich hatte hier mal Oma und Opa. Tolle Großeltern … genauso, wie man sie sich als Enkelchen vorstellt und wünscht. Die Oma voller Liebe und Güte, klein und knuddelig  mit braunen, später grauen Locken und mit genialen Fähigkeiten in der thüringischen Kochkunst. Der Opa: ein großer stattlicher Mann mit weißem fast nackenlangen Haar, das einmal-nach-hinten-gekämmt auch spannenderweise dort liegenblieb; ein Mann der die A…ruhe weghatte. Ich denke gerne an sie … so viele wunderbare Erinnerungen. Gestern hab ich an der Abfahrt Erfurt-Nord (da wohnten sie) deswegen winke-winke gemacht und Erfurt begrüßt. Diese Stadt wird sich für mich immer anfühlen wie zu Hause, auch wenn ich dort nicht aufgewachsen bin.

Als Kontrastprogramm zu diesem Eindruck kam auf der A4 die Abfahrt Homberg/Ohm. Da wohnt mein leiblicher Vater. Emotionale Leere ist eine gute Beschreibung für mein Empfinden beim Vorbeifahren. Wir haben keinen Kontakt miteinander. Und ich denke, das ist auch richtig so. Ich würde mich nur ständig über irgendwelche Ansprüche und Verpflichtungen gepaart mit so etwa 3-5-zeiligen Geburtstagskarten an mich ärgern. So viel Nichtliebe muss man sich als Tochter nicht vor Augen führen. Ich hab dann daran gedacht, dass mein eigentlicher Vater ein anderer war und ist. Und auch, wenn wir immermal unsere Probleme miteinander haben und mit Sicherheit auch immer wieder haben werden, so ist er doch der Vater, den ich hatte und der sich all die Jahre um mich gekümmert hat, als wäre ich seine eigene Tochter. Daran musste ich denken und so hab ich nicht gewunken bei Homberg/Ohm.

Der verkehrsbedingte Umweg über Sangerhausen und die nichtvermeidbaren Anfangsstaus hatten natürlich Folgen: das macht statt der vom Navi versprochenen 4,5 Stunden etwa 7,5 Stunden.
Für meine Verhältnisse war ich übrigens chillig am cruisen … mit 100-120 über die Autobahn. Eine anstengende aber nicht unschöne Fahrt. Zumal ich aufgrund der Fahrtdauer und dem Mitträllern jetzt textlich fast up-to-date bin bei BAP (und Friends) “Dreimal zehn Jahre” (dank der Friends hab ich jetzt auch was verstanden *grins*) und bei Kunze “Räuberzivil” – was eigentlich mehr wie eine Hörbuch-CD gemacht ist … mit dem Prädikat “sehr empfehlenswert”.

Auf dem Rückweg heute war der Stau auf der Gegenseite … welch ein Glück für mich! Mein herzliches … für die armen Würstchen auf der Tour Richtung Hessen …

Lieblingsschauspieler

Wie haben tolle Schauspieler in Deutschland! :) Gestern im Tatort war es wieder zu sehen. Ulrich Tukur und Martina Gedeck … zwei Namen, die für sich sprechen und schon allein deretwegen ich den Fernseher eingeschaltet habe. Ich fand ihn richtig gut, den gestrigen Tatort und seine Besetzung noch viel besser!

Informationspolitik “wider den mündigen Bürger”

Ich sagte wohl schon, ich zahle GEZ. Heute morgen hab ich mich darüber wiedermal geärgert. Ein Artikel in der Faznet zum Thema Talkshow und Dokumentarfilme hat es wunderbar auf den Punkt gebracht. Bildung ist blöd; Einschaltquoten sind hip. Nun gibt es Sender, da erwartet man nichts anderes als seichte Kost im Tele-Tappi-Niveau.

Aber die öffentlich-rechtlichen Sender leben eben von unseren Gebühren und haben einen Auftrag. Und Bildung sollte der wohl enthalten. Wiki scheint da meiner Meinung zu sein:

“Neben einem Grundversorgungsauftrag und einem gesetzlich definiertem Programmauftrag ist eine der weiteren wesentlichen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks daher die Wahrung der politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit.”

“Der Programmauftrag ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, der sich auf das Grundrecht der Rundfunkfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG bezieht. Er konkretisiert sich in Gesetzen der Bundesländer und in den Programmgrundsätzen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die Programme sollen demnach der Information, Bildung und Unterhaltung gleichermaßen dienen. Wesentliche Gesichtspunkte sind die Unabhängigkeit von staatlichen Eingriffen sowie der inneren und äußeren Pressefreiheit.

Aber beim ARD-Direktor Volker Herres scheint das noch nicht angekommen zu sein. Oder ist es ihm schlicht abhanden gekommen? Ich war sprachlos über soviel auch von mir bezahlte Ignoranz:

“In einem Interview hatte er unlängst auf die Frage, ob die ARD nicht einmal den Mut zu einem Sendeplatz zur besten Zeit für Neunzigminutendokus fassen könnte, gesagt, dies wäre – „kein Mut, das wäre töricht“. Und das dann garantierte Lob der Feuilletons? „Nichts würde mich mehr erschrecken.“”

“Uns aber schreckt derart sarkastisch formuliertes Quotendenken längst nicht mehr. Doch es nervt und ermüdet und ödet an, vom „Kulturauftrag“, dem „Grundversorgungsauftrag“ gar, aus der öffentlich-rechtlichen Ecke immer nur dann zu hören, wenn es um die nächste Gebührenerhöhung geht. Der Talkshow-Overkill kommt aller Wahrscheinlichkeit nach, für Plasberg wird Platz gemacht, das haben die Programmdirektoren der ARD ihren Chefs in einem Beschluss schon empfohlen. Dass dafür Gebühren – bald Quasi-Steuern – entrichtet werden müssen, erachten sie als ihr Grundrecht.”

Mich ödet es nicht nur an. Ich finde es schlicht unerträglich.

wunderbare Guitarre

Tobi hat heute einen Link zu einem Ticketverkauf für klassische Musik gepostet: classictic.com. Sein Ziel war eine Veranstaltung zu Andrés Segovia. Ja *schmelz* … beruhigende Guitarrenklänge haben halt was :).

Zeitzeugen

Wie aktuelle Zeit und damit die Geschichte allein durch Fotos gekonnt dokumentiert werden kann, hat mich schon immer fasziniert. Nicht nur Entwicklung lässt sich damit festhalten. Machmal sprechen Fotos eine so deutliche Sprache, dass sich alle weiteren Erläuterungen erübrigen.

Heute fand sich in der Faznet ein Artikel zur Fotografin Abisag Tüllmann aufgrund einer aktuellen Ausstellung in Frankfurt/Main.

Sie war aber nicht nur mit der Stadt Frankfurt in ihrer Arbeit tief verbunden, sondern sie war auch eine Theaterfotografin. Was die Kamera dabei bedeutete, hat die Zeit im Nachruf passend beschrieben:

“Als sei die Kamera kein Kasten aus Blech und Glas, sondern tatsächlich ein drittes Auge.”

Und genau deswegen sind die Fotos so, dass sie für sich sprechen.

X-mas

Heute erreichte mich eine liebe SMS mit diesem Foto.

Nett :) … knusper knusper knäuschen, wer knabbert an mein Häuschen … :)

So beginnt Vorfreude auf Weihnachten in der Vorweihnachtszeit. :)

Und auch wenn sie sicher wieder zu 80% im Büro stattfindet, so findet sie doch statt. Kerzen und Düfte und Knabbereien … seit heute fängt es hier an, weihnachtlich auszusehen und zu riechen. Schööön!

Passender Weise haben meine Eltern auch just heute selbstgebackenen Stollen “abgeliefert”. Der ist unerrreichbar lecker im Vergleich zu allen käuflichen Exemplaren! Mal sehn, ob ich es schaffe, den zweiten Stollen für Martin aufzuheben … könnte schwierig werden … *stänkrig-grins* ;)

Morgenmotivation extremly

How to stay positive

:) Also bitte nicht täglich! Aber immermal *griiien* … Badumbauen und Locken machen … dann kann´s losgehen … :) :) :)

PS: Der Link ist leider nur mit Facebook-Kennung erreichbar. Sorry. Aber anders wollte es nicht.

Datenmonster ELENA

Die Datensammelwut von Vater Staat und seiner Ämter und Behörden ist ja allseits bekannt. Fast krakenartig breitet sich das Sammelnetz stetig über Deutschland aus und den Ideen zur Verwendung sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Irgendwann existiert wohl alles elektronisch. So müssen z.B. Freiberufler und viele gewerbliche Einzelunternehmer ihre Gewinnermittlung, hübsch nach Kennziffern sortiert, elektronisch als Anlage EÜR beim Finanzamt einreichen. Die elektronisch einzureichende Bilanz wurde gerade wieder verschoben. Beides dient z.B. der Vereinfachung von Mehrjahresvergleichen, von Verprobungen mit amtlichen Statistiken, dem Durchführen von Branchenvergleichen … oder kurzgefasst: der optimalen Vorbereitung von Betriebsprüfungen. Und wir dürfen Dank des Gesetzgebers diese Vorarbeit auch noch ‘kostengünstig’ gleich selbst erledigen.

Im Unterschied zu ELENA bedeutet das Verschieben der elektronischen Bilanz tatsächlich ein Verschieben; nicht: wir melden mal und keiner wertet es aus.

Die Verschiebung von ELENA empfinde ich dagegen im Moment als ziemliche Verhohnepiepelung. Denn melden müssen wir trotzdem (Haufe):

“Die von den Massenmedien gar als “Beerdigung von ELENA” bezeichnete Entscheidung verkennt die Tatsache, dass damit das Aus keineswegs besiegelt ist. Richtiger ist es, im Zusammenhang mit der geplanten Verschiebung von einem Moratorium bei der Datennutzung zu sprechen. Das Projekt ELENA wäre erst dann gestoppt, wenn keine Daten mehr übermittelt werden müssen. Dies ist aber nach wie vor nicht der Fall.

Haufe bringt es auf den Punkt:

Wozu sollen drei bis vier Jahre Daten übermittelt und gespeichert werden, die dann niemals mehr jemand brauchen kann? Noch weniger verständlich wäre es, wenn die Daten zwar übermittelt, aber aus Datenschutzgründen dann gleich wieder gelöscht werden müssten.

Bösen Zungen könnten behaupten: weil man die Daten vielleicht doch noch gebrauchen könnte? … Schließlich kaufen deutsche Behörden auch illegal erworbene Daten-Cd´s auf, wenn es dem “Gemeinwohl” dient.
Im harmlosesten Fall müssen Unternehmer – und wir stellvertretend – Arbeiten erledigen und Kosten in Kauf nehmen, die schlicht nicht sein müssen. Soviel zur Vereinfachung und zur Stärkung der Wirtschaft. Aber ich glaube, so harmlos ist und wird es nicht.

Purple Schulz & Heinz Rudolf Kunze “Gemeinsame Sache”

Am Sonntag hatte ich durch die beteiligten Musiker ein tolles Konzert erwartet. Und das war es auch! Musiker, die einfach irren Spaß am Musikmachen haben … immer wieder eine Freude, dabei zu sein. Schade, dass solche Konzerte nach NUR 3 Stunden vorbei sind.

Was ich aber nicht erwartet hatte, das war Muskelkater vom Lachen. Wir haben uns gekugelt … über die Wortwechsel spitzer Zungen und über diesen Song:

Ich sitze schon wieder hier und grinse nur dümmlich. :) :) :)

(Fotos dazu siehe hier)

Artikel v.Bg.

Wenn Menschen beginnen, getrennte Wege zu gehen, gehen manchmal auch Blogs getrennte Wege. Manchmal mit mehr und manchmal mit weniger Frust.

Durch das Ende der Beziehung zu Tobi ist dieses Blog entstanden. Es ist also relativ jung. Meine Bloggererfahrungen insgesamt auch. Nun gibt es Artikel von mir in Tobi´s Blog, enstanden in gemeinsamer Zeit. Vielleicht werden sie auch weiterhin dort zu finden sein. Von mir aus gerne. Aber das ist Tobi´s Entscheidung.

Da sie mir jedoch wichtig sind – die festgehaltenene Momente und Erinnermichs – hab ich mich vor knapp 2 Wochen entschlossen, alles zu kopieren (die Artikel; nicht die Kommentare). Sie befinden sich seit dem auch hier im Blog; nur nicht sichtbar als “private” Artikel (Für alle lieben Internetangsthasen: ja das geht auch *schmunzel*).

Heute ist es nun soweit. Der gestrige Autokauf gibt für mich den Startschuss, sie auch hier zu veröffentlichen. Und da ich ein Freund von Systematik bin, erhalten Sie im Titel alle den Zusatz “v.Bg.” also vor Bloggeburt *grins*. Das sind dann auch die Artikel, die einige liebe Freunde schon kennen.

Wein des Tages

Dieser hier wurde heute alle. Das letztes Glas dieses netten Tröpfchens hab ich mir heute zur Feier des Tages (Auto neu) gegönnt.

Auch wieder ein Wein, der in die Reihe der Lieblingsweine rutscht. Wobei es scheinbar selten einen Shiraz gibt, der mir nicht schmeckt (bei den Lehmann-Weinen ist da auch ein toller Shiraz dabei.).

Der nachfolgend zitierte Artikel beschreibt den Wein wirklich gut. Aber das dort als Manko erwähnte “zu wenig von den Tanninen” ist für mich genau das positive. Das “zu wenig” ist für meinen Geschmack ein Segen und macht ihn eben sooo süffig. … alle is er … *seufz*

Der Artikel stammt aus dem Weintester´s Blog (siehe jetzt auch Blogroll):

“Nach den Angaben des Versenders vinos.de handelt es sich bei diesem Wein um „everybody’s darling“. Das kann ich verstehen, aber nur bedingt nachvollziehen. Ähnlich wie der Dos Puntos, von dem ich immer noch begeistert bin und mir nach einem Wochenende mit insgesamt 5 weiteren spanischen Weinen schon die Frage stelle, ob ich ihn nicht unterbewertet habe, tritt der Montgó mit einer tollen tiefdunklen Farbe und einem nochmals runderen Bouquet auf. Von beerigem, über fruchtiges bis zum Faß ist dort alles drin, was aufgrund der Anzahl an unterschiedlichen Weinreben nicht verwundert (65% Monastrell, 20% Shiraz, 10% Cabernet Sauvignon, 5% Garnacha). Lediglich im Geschmack bekommt der Wein bei mir Abzüge. Er ist mir einfach nicht trocken genug, von den Tanninen vermag ich nurnoch einen Hauch wahrzunehmen. Für mich ist er fast schon ein wenig lieblich, was meines Erachtes aber der Grund dafür sein dürfte, dass der Wein „everybody’s darling“ ist. Ich bin mir sicher, dass dieser Wein eine wirklich gute Wahl für einen Abend mit vielen Gästen mit nicht vorherzusehenden Geschmäckern ist. Kaum einer dürfte ihn für unzumutbar halten, da er weder zu trocken noch zu süß ist. Für mich wird es wohl bei diesem Versuch bleiben, da ich nichts dagegen habe, unsere Gäste mit meinem Geschmack zu konfrontieren… ;)