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	<title>nora´s blog &#187; Steuer</title>
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	<description>panta rhei - alles fließt</description>
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		<title>Wahl</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ganz unverhofft und unspektakulär kam die Mitteilung: Sie sind gewählt. Als Vertreter zur Vertreterversammlung der DATEV eG 2012 bis 2016. Mit gar nicht mal wenig Stimmen. Der Steuerberaterverband hatte dazu 3 Vertreter vorgeschlagen. Angetreten waren zum Schluss wohl noch mehr als &#8220;wir&#8221; drei.</p>
<p>Jetzt freu mich <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1595">Wahl</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz unverhofft und unspektakulär kam die Mitteilung: Sie sind gewählt. Als <a title="vertreterversammlung" href="http://www.steuerberater-verband.de/index_4193.php">Vertreter</a> zur Vertreterversammlung der DATEV eG 2012 bis 2016. Mit gar nicht mal wenig Stimmen. Der Steuerberaterverband hatte dazu 3 Vertreter vorgeschlagen. Angetreten waren zum Schluss wohl noch mehr als &#8220;wir&#8221; drei.</p>
<p>Jetzt freu mich mich! <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
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		<title>Steuervereinfachung 2011 &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 22:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Weniger Steuerbürokratie &#8211; Mehr Transparenz und Planungssicherheit im Besteuerungsverfahren. Steuervereinfachungsgesetz 2011 beschlossen &#8230; so titelt am 02.02.2011 das Bundesfinanzministerium. Aber ob der bisherige Entwurf solche Bezeichnungen verdient? Wir werden sehen. Und wie gesagt, es ist ein Entwurf (über 94 Seiten), nicht die Gesetzesänderung.</p>
<p>Besondere Lobeshymnen wurden jedenfalls bisher nicht gesungen. So fand sich im Steuerboard des Handelsblattes <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=927">Steuervereinfachung 2011 &#8211; Teil 1</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="bmf steuervereinfachung" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Steuern/02022011-Steuervereinfachung.html?__nnn=true" target="_blank">Weniger Steuerbürokratie &#8211; Mehr Transparenz und Planungssicherheit im Besteuerungsverfahren. Steuervereinfachungsgesetz 2011 beschlossen</a> &#8230; so titelt am 02.02.2011 das Bundesfinanzministerium. Aber ob der bisherige Entwurf solche Bezeichnungen verdient? Wir werden sehen. Und wie gesagt, es ist ein Entwurf (über 94 Seiten), nicht die Gesetzesänderung.</p>
<p>Besondere Lobeshymnen wurden jedenfalls bisher nicht gesungen. So fand sich im Steuerboard des <a title="handelsblatt steuervereinfachung" href="http://blog.handelsblatt.com/steuerboard/2011/01/26/steuervereinfachung-%E2%80%93-ohne-konzept-aber-besser-als-nichts/" target="_blank">Handelsblattes</a> kurz vor dem endgültigen Beschluss des Entwurfs:</p>
<blockquote><p>&#8220;So sehr auch die Kompliziertheit beklagt wird und quer durch alle  politische Parteien der Ruf nach Steuervereinfachung ertönt, so minimal,  ja geradezu vernachlässigungswert sind die Fortschritte, die in den  letzten Jahren erzielt wurden.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Steht also jetzt der große Wurf an, der uns eine durchgreifende Vereinfachung bringen wird? Weit gefehlt. Dem Gesetzentwurf liegt im Gegensatz zu verschiedenen  in der Wissenschaft erarbeiteten Reformentwürfen kein Konzept und schon  gar nicht eine systematische Regelungsidee zugrunde.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein Auszug aus den geplanten Änderungen:</p>
<ol>
<li>Der <strong>Arbeitnehmer-Pauschbetrag</strong> soll von 920 auf 1.000 € angehoben werden. Wie &#8220;großzügig&#8221;. Eine echte Vereinfachung hätte einen weit höheren Betrag benötigt, als die Aufstockung um 80 €.<br />
Und eine Frage am Rande &#8230; sollte diese Pauschale nicht schonmal abgeschafft werden? Weil, Problem ist eigentlich, dass Arbeitnehmer, die erhebliche Kosten zur Arbeit haben, sie oft nicht vollständig ansetzen können. Im Gegenzug erhalten auch Arbeitnehmer, die weniger als 13 km bzw. z.B. mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, einen Pauschbetrag, der ihre Ausgaben zum Teil beträchtlich übersteigt. Ähm .. eigentlich gibt es den Grundsatz der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit. Von dem entfernen wir uns damit wieder ein Stück. Besser hätte ich gefunden, die anzusetzenden 0,30€ je Entfernungskilometer mal an die heutigen Spritpreise und sonstigen Ausgaben nach oben anzupassen. Das wäre auch systematisch richtiger gewesen.</li>
<li><strong>Kinderbetreuungskosten</strong>: Derzeit wird da je nach Lebens- und Arbeitssituation der Eltern vielschichtig unterschieden, bei welchem Elternteil und an welcher Stelle der Steuererklärung die Kosten zum Ansatz begracht werden können. Das soll nun ein Ende haben. Wer Ausgaben hat zur Betreuung seiner Kinder, soll sie auch ansetzen können.<br />
Hört sich gut an, ist es aber nicht. Der Fiskus will den § 9c EStG einsparen. Dort steht bisher z.B., dass diese Kosten unter bestimmten Voraussetzungen als Betriebsausgaben und Werbungskosten angesetzt werden können. Das muss wohl weg. Man spart dabei nämlich auch Gewerbesteuer. Im Entwurf gibt es &#8220;großzügig&#8221; nur noch den Sonderausgabenabzug für die Kinderbetreuungskosten.<br />
Das hat auch noch andere als die gewerbesteuerliche Auswirkung. Manch andere Zuwendungen und Abgaben beziehen sich auf den Gesamtbetrag der Einkünfte. Die Sonderausgaben beeinflussen den aber nicht. Wenn jetzt die Kinderbetreuungskosten von den Werbunsgkosten oder Betriebsausgaben in die Sonderausgaben rutschen, dann erhöht sich der Gesamtbetrag der Einkünfte.<br />
Und dann wird es z.B. Eltern geben (einer gesetzlich, der andere privat krankenversichert), die &#8211; weil bisher schon knapp an der Grenze &#8211; dann ihre Kinder mit einem eigenen Beitrag versichern müssen. Und es wird z.B. auch die Bezieher von Wohnungsbauprämien treffen. &#8220;Wunderbare&#8221; Steuervereinfachung &#8230; gleich mit einem netten Ostergeschenk an Dritte. Z.B. die Eltern, die das betrifft, wird es wenig freuen.</li>
<li>Die <strong>Einkünfte- und Bezügegrenze für volljährige Kinder</strong> soll wegfallen.<br />
Derzeit ist es so: ein volljähriges Kind ist steuerlich unter anderem nur dann Kind, wenn es mit seinen Einkünften und Bezügen unter aktuell 8.004€ im Kalenderjahr liegt. Nun gehen die Diskussionen schon immer darum, was gehört zu den Einkünften und Bezügen des Kindes. Was mindert sie? Wie man sich denken kann, war das allein schon ein weites Feld für Auslegungsstrategen. Und zudem war auch schon eine Miniüberschreitung dieser 8.004 € blöd. Hatte das Kind z.B. eine Job, mit dem es 8.005 € verdient, dann war das steuerlich echtes Pech. Das GESAMTE Kindergeld war durch diesen 1 Euro futsch. Wenn das alles jetzt wegfällt, finde ich das mal positiv.<br />
Jetzt ist das Ausschlusskriterium z.B. eine Erwerbstätigkeit von über 20 Wochenstunden. Ich denke, damit kommen die meisten Leute besser klar. Was ich allerdings jetzt mit einem Kind mache, das neben seinem Studium keinem klassischen Job nachgeht, sondern selbstständig ist (wie weist das Kind die Wochenstunden nach?) &#8230; hm &#8230; das werden wir sehen.</li>
</ol>
<p>Fortsetzung folgt &#8230;</p>
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		<title>Link-Liste</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 21:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[
Was bedeutet es, Frau zu sein &#8211; oder: wider den Schubladen
Gezerre statt Systematik

<p class="wp-caption-text">faz.net 18.01.2011: Ein schööönes Foto! Schäuble bockig. Der I. im Steuerstreit. Fast (aber nur fast!) könnte man ihn <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=810">Link-Liste</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a title="deus ex machina xing" href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2010/12/17/das-moderne-leben-gedichte-im-xing-postfach.aspx" target="_blank">Was bedeutet es, Frau zu sein &#8211; oder: wider den Schubladen</a></li>
<li><a title="schäuble steuerstreit faznet" href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E2DE444B90FB540E294361EB8BEEAA9EF~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Gezerre statt Systematik</a></li>
</ul>
<div id="attachment_814" style="width: 188px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2011/01/schäuble-bockig.jpg"><img class="size-medium wp-image-814 " title="schäuble bockig" src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2011/01/schäuble-bockig-178x300.jpg" alt="" width="178" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">faz.net 18.01.2011: Ein schööönes Foto! Schäuble bockig. Der I. im Steuerstreit. Fast (aber nur fast!) könnte man ihn bedauern. ;)</p></div>
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		<title>Link-Liste</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 22:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Betrug im www
Steuervereinfachung als Farce: 600 Millionen Euro für achtzig Millionen <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=771">Link-Liste</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a title="internetbetrug" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,738621,00.html" target="_blank">Betrug im www</a></li>
<li><a title="schäuble faznet steuervereinfachung" href="http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~EF9979234517D466C962B62919D150EFF~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Steuervereinfachung als Farce: 600 Millionen Euro für achtzig Millionen Menschen </a></li>
</ul>
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		<title>Riester</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 16:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das Thema ist ein weites Feld &#8230; wie so sicher vieles im Steuerrecht. Ein Artikel im Handelsblatt vom 27.11.2010 dazu war gar nicht schlecht.</p>
<p>Die wesentliche Aussage, die auch immer den Beginn meiner Gespräche zu dem Thema bildet, ist:</p>
<p>&#8220;Die Verträge laufen über Jahrzehnte und sollten daher zum persönlichen Lebensplan passen&#8230;&#8221;</p>
<p>Dazu gehören z.B. Fragen wie:
&#8211; Wollen Sie wirklich <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=581">Riester</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema ist ein weites Feld &#8230; wie so sicher vieles im Steuerrecht. Ein Artikel im <a title="handelsblatt riester" href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlegerakademie/gefoerderte-altersvorsorge-bei-riester-lauern-die-fallen-im-kleingedruckten;2700151" target="_self">Handelsblatt </a>vom 27.11.2010 dazu war gar nicht schlecht.</p>
<p>Die wesentliche Aussage, die auch immer den Beginn meiner Gespräche zu dem Thema bildet, ist:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Verträge laufen über Jahrzehnte und sollten daher zum persönlichen Lebensplan passen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Dazu gehören z.B. Fragen wie:<br />
&#8211; Wollen Sie wirklich nichts vererben?<br />
&#8211; Möchten Sie Ihr Rentendasein im Inland oder Ausland verbringen?<br />
&#8211; Werden Sie auch später voraussichtlich noch zulageberechtigt sein? (z.B. bei Selbstständigen oder bei Angestellten mit Pflichtversicherung in Versorgungswerken sieht das nämlich nicht so aus)<br />
&#8211; u.a.</p>
<p>Der Artikel verweist aber auch auf die hohen Abschlusskosten in den Riester-Verträgen auf Basis von Versicherungspolicen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Für Nauhauser bleiben Policen dennoch auch deshalb problematisch, weil es im anhaltenden Umfeld niedriger Zinsen immer schwieriger sein dürfte, die Garantiezinsen für bereits bestehende Verträge zu zahlen. Zudem sei nicht auszuschließen, dass einzelne Versicherer auf lange Sicht in eine Schieflage geraten.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Verbraucherschützer rät aktienaffinen Anlegern zu Riester-Fondssparplänen, ansonsten zu Banksparplänen. Die Verzinsung sei dort aktuell auch gering, aber da die Kosten ebenfalls niedrig seien, schlage dort die Förderung stärker durch, sagt er. Außerdem kann man unproblematisch den Vertrag wechseln, weil es nicht, wie bei Versicherungen hohe Abschlusskosten gibt, die die Beiträge der ersten Jahre aufsaugen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dass der Artikel zudem eine Ausweichempfehlung zum Riester-Bausparer gibt, kann ich so nicht teilen. Das hat <a title="faznet wohn-riester" href="http://www.faz.net/s/Rub8E0FC0CD826A4ACA80504FD9153A70F2/Doc~E6E06A660A49549239787C985EA702263~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Tücken</a>. So auch Haufe: &#8220;Entscheidet der Förderberechtigte innerhalb oder außerhalb der &#8220;Ansparphase&#8221;, die Selbstnutzung der Wohnimmobilie aufzugeben, erfolgt die Besteuerung des in der Immobilie gebundenen steuerlich geförderten Kapitals. Die Besteuerung ergibt sich aus der nicht zweckentsprechenden Verwendung der steuerlichen Förderung für einen anderen Zweck als für die Altersvorsorge.&#8221;</p>
<p>Oder wie der obige Faznet-Artikel schon in 2009 schön sagt:</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; sieht der Gesetzgeber bei einer Reihe von „Störfällen“ &#8211; dabei handelt es sich um die Wechselfälle des Lebens wie Scheidung, Umzug oder Tod &#8211; eine „schädliche Verwendung“ des geförderten Kapitals vor, sofern das Wohneigentum aufgegeben wird. Das ist mit Steuerrückzahlungen verbunden, lässt sich jedoch unter bestimmten Umständen vermeiden. Es ist die Aufgabe professioneller Wohn-Riester-Finanzberater, Sparer vor Vertragsabschluss darüber aufzuklären, wie bei eintretenden „Störfällen“ negative steuerliche Konsequenzen zu vermeiden sind&#8221;</p></blockquote>
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		<title>die Steuerküche (2)</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 10:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[BRD]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Erinnert Ihr Euch? Passte bei G. Schröder. Passt <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=209">die Steuerküche (2)</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnert Ihr Euch? Passte bei G. Schröder. Passt immernoch <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="360" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ztqsAwmJq_A?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="360" height="295" src="http://www.youtube.com/v/ztqsAwmJq_A?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>es köchelt wieder &#8230; in der Ideenküche des Steuerrechts</title>
		<link>http://blog.noerchen.com/?p=201</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 22:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Man soll ja nicht voreingenommen sein und vorrangig Schlechtes vermuten. ABER &#8230; da sind sie wieder &#8230; die Testballons der Regierung: gelesen in der Faznet vom 31.10.2010. Konzepte (nicht Ergebnisse!) werden unters Volk gebracht, um herauszufinden, was gerade noch machbar ist. Ausloten von Widerständen in Kombination mit Selbstbeweihräucherung &#8211; vorausgesetzt Herr Schäuble glaubt wenigstens selbst an <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=201">es köchelt wieder &#8230; in der Ideenküche des Steuerrechts</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Man soll ja nicht voreingenommen sein und vorrangig Schlechtes vermuten. ABER &#8230; da sind sie wieder &#8230; die Testballons der Regierung: gelesen in der <a title="steuer schäuble 2010" href="http://www.faz.net/s/RubA5A53ED802AB47C6AFC5F33A9E1AA71F/Doc~EB663AF5AE64340468AFD30DD7ADD690D~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Faznet</a> vom 31.10.2010. Konzepte (nicht Ergebnisse!) werden unters Volk gebracht, um herauszufinden, was gerade noch machbar ist. Ausloten von Widerständen in Kombination mit Selbstbeweihräucherung &#8211; vorausgesetzt Herr Schäuble glaubt wenigstens selbst an das, was er sagt.</p>
<p>Der <a title="spiegel schäuble steuern" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,725381,00.html" target="_blank">Spiegel</a> schrieb dieser Tage schon dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Grundlage der Vereinfachungsvorschläge, die Schäuble dem  Koalitionsausschuss am 9. Dezember im Detail vorstellen will, soll eine  Ideensammlung der Konferenz der Länderfinanzminister vom 20. Mai 2010  sein, schreibt Schäuble. Im Rahmen der geplanten Steuervereinfachung  &#8220;sollen Steuerzahler, aber auch Steuerverwaltung und steuerberatende  Berufe spürbar von Erklärungs- und Prüfungsaufwand im  Besteuerungsverfahren entlastet werden&#8221;. Außerdem sollten  &#8220;Anspruchsvoraussetzungen bei steuerlich zu berücksichtigen  Sachverhalten gestrafft werden, wodurch sich der Umfang der zu diesen  Sachverhalten in der Steuererklärung zu machenden Angaben reduzieren  wird&#8221;.&#8221;</p></blockquote>
<p>Oh &#8230; man achte auf den letzten Satz. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Er wird doch sicher nicht den Umfang und die Art der anzugebenden Einnahmen meinen.</p>
<p>Noch besser und dreister finde ich das von der Bundesregierung veröffentlichte <a title="bundesregierung interview bild" href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Interview/2010/08/2010-08-27-schaeuble-bild.html" target="_blank">Interview</a> mit der Bild. Hier ein Auszug:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Bild: Wird es dann endlich leichter, eine Steuererklärung abzugeben?</strong></p>
<p>Schäuble: Ja. Ich mache meine Steuererklärung noch selber und  weiß, wie kompliziert das teilweise ist. Schon in Kürze, vielleicht  sogar 2011, soll es daher möglich sein, vom Finanzamt eine bereits  vorausgefüllte Steuererklärung elektronisch zu erhalten. Dann müssen die  Steuerzahler nur noch die Angaben prüfen und wo nötig ergänzen. Sie  können so viel Zeit und Nerven sparen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ähm .. wahrscheinlich lebe ich in einer anderen Steuerwelt. Nach meiner Erfahrung haben auch die vernünftigsten Finanzbeamten im Grunde eine andere Interessenlage als der individuelle Steuerbürger und damit auch sein Steuerberater. Und das finde ich in einer demokratischen Gesellschaft auch nicht unnormal. Hm &#8230; und jetzt füllt also das Finanzamt (das fiskalisch in Richtung &#8220;Arterhaltung&#8221; und damit in Richtung Steuereinnahmen orientiert ist) die Steuererklärung schonmal aus. Na wie schick. Also ich möchte zumindest meine eigene Erklärung noch immer selbst ausfüllen. Und noch etwas in dem Zusammenhang: Vielleicht denkt mal einer nach, warum es so viele Gerichtsverfahren bei Finanzgerichten und Bundesfinanzhof gibt &#8230; weil wir uns alle so einig sind? Nein, doch wohl eher, weil Gesetze wie Menschen nicht perfekt sind und es nunmal unterschiedliche Interessenlagen gibt.</p>
<p>Na auf jeden Fall gucke ich mir das die nächsten Tage und Wochen noch genauer an.</p>
<p>Zum Teilthema &#8220;Steuererklärung-alle-2-Jahre-für-Arbeitnehmer&#8221; ein paar erste Anmerkungen:</p>
<p>&#8230; es ist die Masse der Arbeitnehmer, die Erklärungen abgibt, um Erstattungen geltend zu machen und es ist nicht die Masse, die abgeben muss und/oder nachzahlen muss. Fazit: Sehr &#8220;selbstlose&#8221; Idee vom Fiskus!</p>
<p>&#8230; es ist jetzt schon problematisch, von Mandanten alle erforderlichen Belege und Auskünfte über ein vergangenes Jahr zu erhalten. Ich glaube nicht, dass es einfacher wird, wenn man die Sammelei auf 2 Jahre zu verlängert.</p>
<p>&#8230; wenn nur alle 2 Jahre eine Steuerklärung vom Arbeitnehmer abgegeben werden muss &#8230; haben wir dann demnächst wenigestens 2 Jahre unverändertes Steuerrecht? Das wär doch mal was. Aber davon redet derzeit keiner. Nun bedenke man:  das Steuerrecht ist wie immer von Jahr zu Jahr nicht identisch. Wer glaubt jetzt ernsthaft daran, dass der arme Bürger 2 Jahre die richtigen Belege aufgehoben hat? Wem ist zuzumuten, ein sich jährlich veränderndes Steuerrecht mit einer mehrjährigen Abgabe zu verwalten? Der arme Bürger. Fazit: herzlichen Glückwunsch an den Fiskus zu steigenden Steuereinnahmen.</p>
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