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	<title>nora´s blog &#187; Gesundheit</title>
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	<description>panta rhei - alles fließt</description>
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		<title>Eckdaten</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 16:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1864">Eckdaten</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2013/04/20130420-182806.jpg"><img src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2013/04/20130420-182806.jpg" alt="20130420-182806.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2013/04/20130420-182831.jpg"><img src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2013/04/20130420-182831.jpg" alt="20130420-182831.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>Gesund? Wenn ja, wodurch?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 12:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Angestachelt durch ein tolles Seminar 2012 in Warnemünde, hatten eine Berufskollegin und ich beschlossen, gemeinsam ein Seminar zum Gesundheitsmanagment für unsere Mitarbeiter zu ordern. 2 Tage mit Vorträgen, Check-up´s und Zeiten zu sportlichen Betätigungen. Seminarleiter sollten sein: Dr. Arthur Schlosser und die Sportlerin Silke Fersch. Dr. Schlosser war es, der uns im Warnemünder Seminar begeisterte.</p>
<p>Die Erwartungen unter den Kollegen waren im Vorfeld <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1827">Gesund? Wenn ja, wodurch?</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Angestachelt durch ein tolles Seminar 2012 in Warnemünde, hatten eine Berufskollegin und ich beschlossen, gemeinsam ein Seminar zum Gesundheitsmanagment für unsere Mitarbeiter zu ordern. 2 Tage mit Vorträgen, Check-up´s und Zeiten zu sportlichen Betätigungen. Seminarleiter sollten sein: <a title="med ins" href="http://www.med-ins.de/" target="_blank">Dr. Arthur Schlosser und die Sportlerin Silke Fersch</a>. <a title="dr arthur schlosser" href="http://gesundheitsaerzte.de/" target="_blank">Dr. Schlosser </a>war es, der uns im Warnemünder Seminar begeisterte.</p>
<p>Die Erwartungen unter den Kollegen waren im Vorfeld gemischt &#8230; von großer Vorfreude bis zu Skepsis war alles vorhanden. Verständlich &#8230; denn trotz bekanntem Seminarplan, waren Thema und Art der Veranstaltung doch völlig neu für alle. Und wir haben es nicht bereut! Es waren 2 superinformative und superlustige Tage. Wir haben viel zu Bewegung, Ernährung und Stress gehört und vieles ausprobiert. Und auch wenn die Check-up´s nicht nur Gutes zu Tage brachten, konnte allen mitgegeben werden: die eigene Körperwelt ist noch änderbar. Nichts Böses davon war endgültig. Das ist doch schonmal was. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Der Weg zum gesünderen Körper &#8211; und das wollten uns die zwei vorallem vermitteln &#8211; soll nicht über Pille &amp; Co. gehen, sondern über Bewegung und Ernährung. 30 min Sport täglich war z.B. eine der Ziellinien. Nun ist das sicher keine neue Weisheit, dass tägliche Sporteinheiten die Gesundheit verbessern. Doch, wenn man sein eigenes Herz im Cardiogramm sieht, seine ganz persönlichen Pulsbereiche ermittelt bekommt und Training mal richtig gezeigt wird, dann geht es irgendwie viel leichter.</p>
<p>Ich gebe zu, die Teeny-Einstellung &#8220;gottseidank bald kein Schulsport mehr&#8221; wird schwer aufzugeben sein. 4 bis 6 Wochen braucht ein Körper wohl, bis er neue Gewohnheiten verinnerlicht. Doch wie hieß es gestern? Es gibt eine 72-Stunden-Regel &#8230; wenn der erste Schritt nicht in dieser Zeit getan wird, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas ändert auf 1%. (Da brauch ich mich nicht wundern, warum manches nichts mehr wird.) Na, wie auch immer, die Auswertung war deutlich genug und ich war in Folge heute zu 30 min Morgensport unterwegs. Morgensport mit nüchternem Magen soll mangels Frühstückskohlenhydraten die bösen inneren Fette aufbrauchen. Guuuuut <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Ich persönlich hab in den beiden Tagen Nordic Walking für mich entdeckt. Richtiges Nordic Walking. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> Das stresst zwar zusätzlich den Trizeps, bringt aber gefühlte Sicherheit und flüssigere Bewegungen für mich. Zudem bin ich in den letzten beiden Tagen besser als gedacht mit mir und mit der Technik klargekommen. Ein echter Aha-Effekt. Deshalb heut früh gleich frisch der Start auf dem Königsweg. Für 30 min Sport ist die Strecke je nach Geschwindigkeit einfach ausbaubar. Und dank T. bin ich ja auch Besitzer einer schicken Pulsuhr. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> Die hatte heute morgen &#8230; man glaubt es kaum &#8230; Einweihung. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Überraschung heute waren die Leichtigkeit am Morgen und die teilweise hohe Geschwindigkeit, in der ich trotz Pulsobergrenze unterwegs war. Noch nie bin ich auf dem Laufband auch nur eine einzige Sekunde mit 9,7 km/h unterwegs gewesen.<br />
Auch war es schlicht ein schöner Tagesstart in kalter Morgenluft. Ich werd mich also weiter um neue Gewohnheiten bemühen. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2013/04/walking-06-04-2012.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1828" alt="walking 06 04 2012" src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2013/04/walking-06-04-2012-300x179.jpg" width="300" height="179" /></a></p>
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		<title>IVIG</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2013 19:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[
IVIG erstmals Langzeitwirkung 2009 belegt &#8230; dazu auch
ausführlich zu CIDP und zu IVIG
die Deutsche Gesellschaft für Neurologie mit <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1721">IVIG</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>IVIG erstmals <a title="ivig langzeitwirkung" href="http://extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF/2009/MTD_Neuro/04_MTDNeuro/MTDNeuro_04_S06.pdf" target="_blank">Langzeitwirkung</a> 2009 belegt &#8230; dazu <a title="hinweis ivig" href="http://www.gfi-online.de/artikel/53451">auch</a></li>
<li>ausführlich zu <a title="cidp springer" href="http://www.cmemitpartnern.springer.de/moc/media/pdf_neuropathie.pdf" target="_blank">CIDP</a> und zu IVIG</li>
<li>die Deutsche Gesellschaft für Neurologie mit ihren <a title="dgn" href="http://www.dgn.org/component/content/article/45-leitlinien-der-dgn-2012/2338-ll-45-2012-therapie-akuter-und-chronischer-immunvermittelter-neuropaathien-und-neuritiden.html?q=ivig" target="_blank">Behandlungsleitlinien</a></li>
</ul>
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		<title>KH Tag 1</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 22:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Soll ich was verraten? Ich hatte unter den ca. 30 Leuten, die heut morgen an der Anmeldung warteten, das meiste Gepäck. Wer hätte das gedacht &#8230;  Und der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben, mir werden morgen noch 3 Bürotüten gebracht.</p>
<p>Nunja &#8230; ich werde hier zwar andauernd gepiekst und kriege jeden Tag 1 Std. Chemie &#8230; <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1698">KH Tag 1</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Soll ich was verraten? Ich hatte unter den ca. 30 Leuten, die heut morgen an der Anmeldung warteten, das meiste Gepäck. Wer hätte das gedacht &#8230; <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> Und der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben, mir werden morgen noch 3 Bürotüten gebracht.</p>
<p>Nunja &#8230; ich werde hier zwar andauernd gepiekst und kriege jeden Tag 1 Std. Chemie &#8230; aber mit den anderen 23 Stunden muss sich ja was schickes anfangen lassen. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> Außer nachts schlafen natürlich. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /> Und von Physiotherapie haben sie was erzählt. Angeblich gleich diese Woche hier im KH. Oh je. Aber &#8230; ich wollte ja nicht murren und alles brav mitmachen. So der Vorsatz.</p>
<p>Die Schwestern amüsieren sich sicher schon, denn entweder hab ich Besuch, mit dem ich was bespreche, oder ich sitze am Lapi oder ich telefoniere. Morgen kommt dann Part 4 dazu &#8230; die Akten. Und spätestens übermorgen ein nettes Buch und &#8230; ach ja, ich hab noch ein paar wenige Lieblings-DVDs dabei (im Zimmer gibt&#8217;s einen Player). Na und stricken oder das Photoalbum fertig machen (ist im Lapi) könnte ich auch, wenn mir danach ist.<br />
Es wird also nicht langweilig werden. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Ach und das Beste: zu Begrüßung gab&#8217;s Mittag Lasagne. Vegetarische Lasagne. Übelleckör <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> &#8230; Ich hab Garfield heut schonmal frei zitiert &#8220;Wie durch ein Wunder wurde ich gerettet. Das Wunder hieß &#8230; Lasagne!&#8221; <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> Anderes Zitat: &#8220;Das ist ein Zeichen&#8221; *griiiien*</p>
<p>Ein KH ist nie schön. Aber so, wie hier, geht&#8217;s gut. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2012/11/20121112-234504.jpg"><img class="alignnone size-full" alt="20121112-234504.jpg" src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2012/11/20121112-234504.jpg" /></a></p>
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		<title>Krankenhaus</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 11:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Kranksein ist doof. Nicht weniger doof ist es, wenn man gefühlt gar nicht krank ist und trotzdem im Krankenhaus das Bett hütet. Zu Untersuchungszwecken.
Wegen meines linken Beins. Das Bein ist krank. Im Dauerzustand. Trotzdem beschleicht mich das Gefühl bei den im KH auch vorhandenen ganz übel Kranken, dass ich hier nicht hingehöre. Als hätte ich ein <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1662">Krankenhaus</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kranksein ist doof. Nicht weniger doof ist es, wenn man gefühlt gar nicht krank ist und trotzdem im Krankenhaus das Bett hütet. Zu Untersuchungszwecken.<br />
Wegen meines linken Beins. Das Bein ist krank. Im Dauerzustand. Trotzdem beschleicht mich das Gefühl bei den im KH auch vorhandenen ganz übel Kranken, dass ich hier nicht hingehöre. Als hätte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich ein Bett belege.<br />
Müde bin ich. Die Nacht war kurz und das Tagesthema ist eben nicht sonderlich erbaulich: &#8220;Wie lange geht das schon? / Was können Sie noch? / Ach, das geht also auch nicht. / Ich komm jetzt öfter Blutziehen&#8221; Doll.<br />
Das einzige, was mich derzeit fröhlich stimmt, ist, man will behandeln. Welch ein Wort! <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> Bisher &#8211; seit 2000 &#8211; war mit Beinchen nur das Wort &#8220;Untersuchung&#8221; verbunden. Böses Wort. Dagegen &#8220;Behandeln&#8221; &#8230; hört sich gut an <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2012/09/20120925-2130041.jpg"><img src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2012/09/20120925-2130041.jpg" alt="20120925-213004.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2012/09/20120925-213117.jpg"><img src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2012/09/20120925-213117.jpg" alt="20120925-213117.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 17:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Haruki Murakami&#8217;s Buch endete auf dem Weg mit der Piccadilly Line nach Heathrow, genau in Osterley. Ein absolut empfehlenswertes Buch.</p>
<p>Warum gerade ich ein Buch über&#8217;s Laufen lese? Irgendwo habe ich eine Rezension gelesen, die mich fasziniert hat. So trivial war das. Nun bin ich vom Laufen grad so weit entfernt, wie die Jungfrau vom Kinderkriegen. Keine <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1621">&#8220;Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede&#8221;</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2012/07/Foto-2.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1635" title="Murakami" src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2012/07/Foto-2-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Haruki Murakami&#8217;s Buch endete auf dem Weg mit der Piccadilly Line nach Heathrow, genau in Osterley. Ein absolut empfehlenswertes Buch.</p>
<p>Warum gerade ich ein Buch über&#8217;s Laufen lese? Irgendwo habe ich eine Rezension gelesen, die mich fasziniert hat. So trivial war das. Nun bin ich vom Laufen grad so weit entfernt, wie die Jungfrau vom Kinderkriegen. Keine 5m lässt mein linkes Bein zu, geschweige denn irgendetwas mit mehreren Nullen hinter der Zahl und vor dem Komma. Traurig, aber wahr.</p>
<p>Wenn ich zurückdenke, war ich &#8211; egal in welcher Gewichtsklasse und Konfektionsgröße &#8211; eher ein bewegungsfauler Mensch. Ok, ich bin als Kind gern auf jeden verfügbaren Baum geklettert, bin mit dem Rad die letzten beiden Sommer zur Schule und war auch sonst ab und zu mit dem Rad unterwegs. Die Endnoten im Schulsport waren 2, am Ende 3. Doch im Grunde hab ich mich meist nur bewegt, wenn ich musste. Freiwillig aus Spaß an der Freude bin ich höchstens bis zur Erschöpfung Tanzen gegangen. Sonst &#8230; keinen Meter.</p>
<p>Aber es ist, wie es so oft ist im Leben &#8230; man bemerkt erst, wie wichtig und befreiend etwas ist, wenn man es nicht mehr kann. So wie ich die letzten Jahre das Laufen. Dabei erschienen mir 2000m mit 16 als reiner Mordversuch. Heute? Heute würde ich gern Laufen können. Und wie gerne. Doch das linke Bein weigert sich.</p>
<p>Warum erzähle ich das? Weil es sich heute noch überraschende Momente gibt, in denen mehr geht als gedacht. Am 18.06. in London, da war so ein Moment. Ort des Geschehens, die <a title="st pauls" href="http://www.stpauls.co.uk/Cathedral-History/Explore-the-Cathedral/Climb-the-Dome" target="_blank">St. Paul&#8217;s Cathedral </a>in London.<br />
Jedes Mal, wenn ich in London bin, nutze ich die Gelegenheit für einen Besuch dieser wundervollen Kathedrale. Sie ist DAS Gotteshaus Englands und sie ist einfach nur schön. (Es lohnt sich übrigens, dem im Preis inbegriffenen Audioguide zuzuhören.)<br />
Nun hat die Kuppel der Kathedrale 528 Stufen. In 3 Aufstiegsetappen. Die erste Etappe &#8211; bis zur Flüsterkuppel &#8211; beinhaltet 257 Stufen. Diesen Teil laufe ich immer. Jedes Mal. Es sind flache Holzstufen, die andere aufgrund der komischen Höhe sicher ätzend finden, die mir jedoch entgegen kommen. Nun hatte ich schon die gesamte Londonwoche Probleme mit dem Treppensteigen: links wie immer wenig Kraft, rechts Schmerzen. Eine ganz blöde Steh- und Hopsposition beim Keane-Konzert war die Wurzel des Übels. Entsprechend ging ich davon aus, dass ich den Aufstieg zur Flüsterkuppel diesmal meiden muss. Dieser erste Teil ist ein Stück, auf dem noch umkehren kann (auch wenn am Eingang anderes geschrieben steht). Und so dachte ich, in der Kathedrale stehend: ach was, ich probier es einfach. Und siehe da, die Stufenhöhe ging. Nicht nur das. Der üblicherweise spürbare Kraftverlust im linken Bein hielt sich in Grenzen. Folglich bin ich mutig auch noch die nächsten 119 Stufen weiter mit hoch. Danach hat&#8217;s dann aber gereicht. Denn nach der Flüsterkuppel beginnt eine enge steinige Wendeltreppe mit hohen und ungleichmäßigen Stufen. Bei den letzten 5 oder 6 &#8230; da ganz ohne Geländer zum Festhalten, nur Wände &#8230; da misstrauten wir einander wieder &#8230; Bein und ich. Also langsamer Gang und nur mit rechts steigen. Weiter bis zur dritten Ebene ging&#8217;s dann nur für die anderen. Ich aber stand verblüfft und happy auf der zweiten Ebene, der ersten Aussenplattform der St. Paul&#8217;s und hatte 376 Stufen überwunden &#8230; ohne Lift, an einem Stück ohne Pausen und ohne irgendwelche Gehhilfen. Keine Ahnung, ob das jemand nachempfinden kann. Doch das sind Momente, die in Erinnerung bleiben und die Mut machen, den Sport nicht ganz aufzugeben.</p>
<p>Dass solche Es-geht-ja-doch-Empfindungen auch sportliche Menschen haben, dass sie Rückschläge erleiden und sich wieder aufrappeln, hat mich immer wieder verblüfft beim Lesen von Murakami&#8217;s Buch. Ein wunderbares Buch.</p>
<p>Murakami berichtet über das Laufen &#8230; sein Laufen, das Training dafür und liefert dabei auch Rückblicke auf sein Leben. Vieles von dem, was er schreibt, könnte er auch beim Tee einem Freund oder Bekannten erzählen. Manches hört sich einfach, logisch, fast trivial an. Viele kleine und große Lebenswahrheiten &#8230;</p>
<blockquote><p>Der Wunsch, allein zu sein, ist mir unverändert zu eigen. Deshalb ist auch die eine Stunde am Tag, die ich schweigend und für mich verbringe, von so großer Bedeutung für mein psychisches Wohlergehen. Beim Laufen muss ich mit niemandem reden und niemandem zuhören. &#8230; Um nichts in der Welt würde ich diese kostbaren Momente eintauschen.</p></blockquote>
<p>&#8230; genau deswegen walke ich gerne mit Musi auf den Ohren auf dem Laufband &#8230; abschalten und mit sich allein sein. Schöne Momente.</p>
<blockquote><p>Im Nachhinein betrachtet, war es vielleicht mein Glück, dass ich mit dieser Anlage zum Zunehmen geboren bin. Wenn ich nicht zunehmen wollte, musste ich täglich trainieren, auf meine Ernährung achten und Maß halten.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8230;  so hab ich das noch gar nicht betrachtet.  <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<blockquote><p>Ich war also 33, als ich mit dem Laufen anfing. Noch recht jung, aber kein Jüngling mehr. Das Alter, in dem Jesus starb. Oder Scott Fitzgeralds Niedergang begang. Vielleicht ist dieses Alter so etwas wie eine Wegscheide im Leben, denn zugleich begann damals, etwas verspätet, mein wahres Dasein als Schriftsteller.</p></blockquote>
<p>&#8230; 33 eine Wegscheide? lustiger Gedanke <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> 2001? &#8230; ja kann sein</p>
<blockquote><p>Kurz gesagt, ich schreibe diesen Text, um meine Gedanken zu ordnen.</p></blockquote>
<p>&#8230; ganz genau.</p>
<blockquote><p>Ich gehöre zu den Menschen, die etwas physisch erfahren und tatsächlich berühren müssen, um eine klare Vorstellung davon zu bekommen.</p></blockquote>
<p>&#8230; dito. Hinzu kommt, dass ich das Gefühl habe, etwas wirklich wichtiges fehlt, wenn dem nicht so ist.</p>
<p>Ein lesenswertes Buch &#8230; <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kranksein ist doof</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[daily]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>13 Seuchentage verbringe ich nun schon zwischen Bett, Couch und Arzt. Bis gestern hab ich in meinen Endlos-Doc-Termin nur stumpfsinnig vor mich hingedämmert. Heute &#8211; zum ersten Mal &#8211; sitze ich in einem dieser Termine und LESE.  Frank Schirrmacher &#8220;Payback&#8221;. Es besteht also Hoffnung.  Oder um mit den Worten Schirrmachers zu sprechen: mein &#8220;biologisches <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1553">Kranksein ist doof</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>13 Seuchentage verbringe ich nun schon zwischen Bett, Couch und Arzt. Bis gestern hab ich in meinen Endlos-Doc-Termin nur stumpfsinnig vor mich hingedämmert. Heute &#8211; zum ersten Mal &#8211; sitze ich in einem dieser Termine und LESE. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> Frank Schirrmacher &#8220;Payback&#8221;. Es besteht also Hoffnung. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> Oder um mit den Worten Schirrmachers zu sprechen: mein &#8220;biologisches Endgerät&#8221; bootet wieder neu. Sehr wohltuend! <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
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		<title>neue Wege</title>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 11:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[daily]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Da war ich. Mit dem Rad. Hin- und zurück, inkl. eines Miniumweges durch Düppel. Also waren das irgendwas um die 12/13 km. Keine Strecke, die für einen geübten Radfahrer der Rede wert ist. Für mich aber schon.</p>
<p>Ich weiß nicht, wieviele Jahre ich nicht Radgefahren bin. Ein besonders wagemutiger Fahrer war ich eh nie. Sportliche Aktivitäten allgemein <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1306">neue Wege</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2011/05/Foto1.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1309" title="Königsweg am Teltowkanal" src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2011/05/Foto1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Da war ich. Mit dem Rad. Hin- und zurück, inkl. eines Miniumweges durch Düppel. Also waren das irgendwas um die 12/13 km. Keine Strecke, die für einen geübten Radfahrer der Rede wert ist. Für mich aber schon.</p>
<p>Ich weiß nicht, wieviele Jahre ich nicht Radgefahren bin. Ein besonders wagemutiger Fahrer war ich eh nie. Sportliche Aktivitäten allgemein wurden zudem die letzten 12 Monate aus diversen Gründen vom Kalender gestrichen. &#8220;Super&#8221; Voraussetzungen für heute morgen.</p>
<p>Der eigentliche innere Berg, den ich vor dem Losfahren überwinden musste, war aber ein anderer. Ich wär auch fast nicht losgefahren, denn ich bin nicht wirklich gesund; grundsätzlich nicht. Einige wissen das mehr oder weniger. Dass sich jemand wirklich hineinversetzten kann, kommt selten vor. Wobei ich denke, man kann das auch nicht erwarten. Zumal das Kind keinen Namen hat und Ursachen und weitere Entwicklung völlig im Dunkeln liegen. (Fragt bitte jetzt nicht nach MRT, Rückenmarksuntersuchung und anderen Späßen dieser Art. Den Standard hab ich durch. Trotzdem alles unklar.)</p>
<p>Es ist übrigens nicht nur belastend eine Behinderung zu haben. Mindestens genauso belastend ist, dass man sie auf den ersten Blick nicht sieht. Keinem Blinden wird gesagt: na geh doch einfach mal über die Straße. Ich jedoch muss mir regelmäßig anhören, ich solle doch mal radfahren oder joggen zur Konditionsverbesserung. Auch von Menschen, die wissen, das da was ist, was nicht in Ordnung ist. So was zu hören, tut weh &#8230; denn ich würde ja gerne. Aber es ist wie so oft &#8230; manches muss man eben selber erleben, um eine Vorstellung davon zu haben. Und ich kann schon verstehen, dass man eben genau deswegen keine Vorstellung davon hat. Auch heute hab ich wieder gedacht, ich sollte mir vielleicht vom Sanitätshaus eine Kniebinde geben lassen. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /><br />
Es lässt sich ja auch schwierig beschreiben. Vielleicht: Mancher kennt wohl das Gefühl beim Zahnarzt, wenn der Doc mit der Spitze den Mund mit lahmlegt. Man merkt noch, es ist alles da, aber so richtig trinken kann man nicht. Und so geht es meinem linken Bein. Versucht Euch vorzustellen, das Bein ist zu großen Teilen taub gespritzt und Ihr habt nur einen Bruchteil der Kraft, wie im anderen Bein. Und dann versucht Euch Radfahren vorzustellen. Das Wort &#8220;anstrengend&#8221; beschreibt es nicht so ganz. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /> Ich hab auch mächtig Schiss dabei, geb ich gerne zu. ABER &#8230; und das ist neben der Freude an der Natur ein Grund, mich durch den Wald zu kämpfen &#8230; das Bein ist zwar zu großen Teilen fortschreitend betroffen, aber noch nicht komplett. Und solange das so ist, ist das Grund genug, was zu tun.</p>
<p>Lange Vorrede, kurzer Sinn &#8230; der Königsweg ist ganz schön beschwerlich. Es geht nicht gerade, sondern &#8211; wie Natur so ist &#8211; ständig hoch und runter (Einer, der keine Kraft hat, merkt jede &#8230; wirklich jede Steigung.). Es ist steinig und sandig. Und es gibt da eine Stelle, da hab ich mich doch kurz gefragt, ob Tobi und ich von der gleichen Strecke gesprochen haben &#8230; darüber reden wir noch, Duuuu ;). Es ist eine kleine und, wie ich finde, steile Talfahrt. Da hab ich kurz gestutzt und bin abgestiegen. Noch während ich überlegt hab (Ich wollte das Teil nicht mal runterfahren &#8230;. nein nein!), kamen mir eine Mutti nebst erwachsenem Sohn entgegen. Mutti nahm bergab mit Karacho Schwung und strampelte dann mir entgegen wieder hoch. Sohnemann passte lachend auf der Hälfte der Berghochstrecke. Und eh &#8230; der sah sportlich aus! Da hab ich gedacht: ok, dass Stück hier ist nix für mich &#8230; nach dem Motto: &#8220;Wer sich und sein Fahrrad liebt, der schiebt.&#8221; <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p>Das eigentlich Tolle für mich an diesem Morgen: ich bin bis auf dieses eine Stück die ganze Strecke hin- und zurück durchgefahren. *begeistert-griien* Könnt Ihr Euch vorstellen, was für ein Gefühl das ist?<br />
Dass ich zurück auch alle Hügel fahre, hab ich bei der Hintour nicht vermutet. Da dachte ich noch: zurück werd ich laufen. Aber ich hab es geschafft. Mich auch. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> Und ich werde wieder radfahren &#8230; auch diese Strecke. <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1315" style="width: 378px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2011/05/Foto44.jpg"><img class="size-large wp-image-1315  " title="Teltowkanal" src="http://blog.noerchen.com/wp-content/uploads/2011/05/Foto44-768x1024.jpg" alt="der Teltowkanal" width="368" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">der Teltowkanal</p></div>
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		<title>Unternehmenskultur</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 19:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[daily]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es mag für manchen exotisch klingen, aber ich bin im Büro ein erklärter Verfechter des Nachhause-schickens kranker Mitarbeiter. Natürlich ist es menschlich zu bedauern, wenn jemand krank ist. Genauso natürlich freut sich kein Unternehmer über kranke Mitarbeiter. Das kostet schlicht zusätzlich Geld und man hat erstmal Stress mit dem Umdisponieren der anfallenden Arbeiten. Letzteres nehmen mir <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=1259">Unternehmenskultur</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es mag für manchen exotisch klingen, aber ich bin im Büro ein erklärter Verfechter des Nachhause-schickens kranker Mitarbeiter. Natürlich ist es menschlich zu bedauern, wenn jemand krank ist. Genauso natürlich freut sich kein Unternehmer über kranke Mitarbeiter. Das kostet schlicht zusätzlich Geld und man hat erstmal Stress mit dem Umdisponieren der anfallenden Arbeiten. Letzteres nehmen mir meine Mädels meist schon ab. Trotzdem bin ich als Mitmensch und als Unternehmer vehement dagegen, dass jemand krank auf Arbeit kommt. Er tut zu allererst sich keinen Gefallen. Gesundheit gibt´s nicht nachzukaufen, wenn sie mal &#8220;alle&#8221; ist und verschleppte Krankheiten haben Konsequenzen. Ich weiß das nur zu gut. Dazu kommt, ein kranker Mitarbeiter tut zudem der Gesundheit seiner Kollegen und auch meiner Gesundheit keinen Gefallen &#8230; schließlich sind die meisten Krankheiten, die durch das Büro schleichen, ansteckend.</p>
<p>Jeder meiner Mitarbeiter kennt meine Auffassung. Trotzdem kriege ich die bisherigen Erfahrungen auf anderen Arbeitsplätzen und das jeweilige Verantwortungsbewusstsein nicht gedreht in Richtung: &#8220;Wer krank ist, bleibt zu Hause.&#8221;</p>
<p>Ich werd das nochmal thematisieren, dass ich damit nicht einverstanden bin. Ein Artikel der <a title="legal tribune kranke im büro" href="http://www.lto.de/de/html/nachrichten/3078/praesentismus_ehrlich_unentbehrlich/" target="_blank">Legal Tribune</a> sagt dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Mitarbeiter hat sich aus seinem Arbeitsvertrag heraus gesund zu  verhalten. Er hat die Pflicht, seine Kollegen nicht zu schädigen. Was er  rechtlich eigentlich nicht tun dürfte ist, wenn er krank ist und ein  Arzt ihn krank schreiben würde, ins Büro zu gehen. Insbesondere dann  nicht, wenn er eine ansteckende Krankheit hat.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vielleicht verstehen sie es auf der Basis: sie machen rechtlich etwas falsch. Toller Gedanke!</p>
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