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	<title>nora´s blog &#187; Facebook</title>
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	<description>panta rhei - alles fließt</description>
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		<title>Umbruch &#8211; Grundlagen und Begrifflichkeiten</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 10:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[daily]]></category>
		<category><![CDATA[history]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>In dem heutigen Faznet-Artikel &#8220;Staaten im Umbruch &#8211; Die Kinder der Facebook-Revolution&#8221; beschäftigt sich Thomas Apolte (Prof. für Volkswirtschaft) mit dem &#8220;Warum&#8221; des Entstehens von Revolutionen und der Frage nach dem &#8220;Danach&#8221;. Ausgangspunkt ist Ägypten.
Nun ist Volkswirtschaft noch nie mein Steckenpferd gewesen. Eher oft ein Buch mit sieben Siegeln. Aber in dem Artikel kann einer gut <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=969">Umbruch &#8211; Grundlagen und Begrifflichkeiten</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In dem heutigen Faznet-Artikel <a title="faznet volkswirt" href="http://www.faz.net/s/Rub87AD10DD0AE246EF840F23C9CBCBED2C/Doc~E5B3A7ECA00794F15811D5BABEBCB3648~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8220;Staaten im Umbruch &#8211; Die Kinder der Facebook-Revolution&#8221;</a> beschäftigt sich Thomas Apolte (Prof. für Volkswirtschaft) mit dem &#8220;Warum&#8221; des Entstehens von Revolutionen und der Frage nach dem &#8220;Danach&#8221;. Ausgangspunkt ist Ägypten.<br />
Nun ist Volkswirtschaft noch nie mein Steckenpferd gewesen. Eher oft ein Buch mit sieben Siegeln. Aber in dem Artikel kann einer gut erklären.</p>
<p>Zur Entstehung von Revolutionen werden zwei wesentliche Komponenten ausgemacht: die Bestrafungswahrscheinlichkeit und das Entstehen oder Vorhandensein eines sog. fokalen Punktes. Die Beidem zugrundeliegenden Mechanismen werden gut erklärt.</p>
<p>Zur Bestrafungswahrscheinlichkeit macht Apolte zwei Gleichgewichte aus:</p>
<blockquote><p>&#8220;Erstens: Ist die Bestrafungswahrscheinlichkeit  zunächst hinreichend hoch, so sinkt die Zahl der Teilnehmer an  Protestaktionen, was die Bestrafungswahrscheinlichkeit weiter steigen  lässt. Die Aktionen versanden.<br />
Das zweite Gleichgewicht: Hat die  Bestrafungswahrscheinlichkeit einmal einen kritischen Wert  unterschritten, so zieht dies weitere Protestierende an, womit die  Bestrafungswahrscheinlichkeit weiter sinkt, was wiederum weitere  Protestierende anzieht, und so weiter. &#8230; Hat sich das zweite Gleichgewicht einmal eingestellt, dann kann ein  Regime den Erwartungswert der Bestrafungen nur noch mit sichtbar  drastischen Strafmaßen wieder ansteigen lassen, denn über die  Bestrafungswahrscheinlichkeit hat es die Kontrolle verloren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der fokale Punkt (nach dem Nobelpreisträger Thomas Schelling) ist der Ort, den die revolutionsbereiten Menschen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit als den Ort einschätzen, den die anderen jeweils wählen. Wobei zu diesem Ort nicht nur der physische Ort, sondern auch die mit höchster Wahrscheinlichkeit gewählte Zeit gehört. &#8220;Hätte eine revolutionsbereite Bevölkerung einen solchen  fokalen Punkt, dann könnte dies das Ende eines Regimes bedeuten. Denn  dann könnte die Bevölkerung mit einem Schlag die  Bestrafungswahrscheinlichkeit aller Teilnehmer unter die kritische  Schwelle drücken  &#8230;&#8221; Fokale Punkte können sich ungewollt ergeben; sie können geschaffen werden. Und Apolte stellt auch fest, dass über Internetplattformen wie Facebook solch fokale Punkte gut geschaffen und koordiniert werden können.</p>
<p>Und er fasst zu beidem zusammen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Will eine Bevölkerung ihre Unterdrücker  abschütteln, so muss sie sich zur selben Zeit in so großer Zahl  zusammenfinden, dass die Sicherheitskräfte den Überblick verlieren und  daher die Wahrscheinlichkeit einer Strafe für jeden Teilnehmer so weit  sinkt, dass er von Strafen nicht mehr abgeschreckt werden kann. Genau  das müsste anschließend eine hinreichend große Zahl hoher Funktionsträger zum Wechsel ihrer Loyalität veranlassen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und da sind wir dann bei dem &#8220;Danach&#8221;. Wie entsteht an einem Ort der Diktatur Demokratie? Was braucht sie?</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; Demokratie braucht mehr als Mehrheitsentscheidungen. <strong>Sie  braucht ein feingesponnenes Netz von Institutionen und  Kontrollmechanismen, welche tief in der Gesellschaft verankert sind. </strong><br />
Nur  so können neue Herrscher unter die Kontrolle demokratischer Regeln  gebracht werden, ohne dass man auf die Formierung eines neuen fokalen  Punktes warten muss.<br />
Damit das funktioniert, darf im Prinzip keine  bedeutende oder unbedeutende Machtposition an keiner Stelle der  Gesellschaft sicher sein vor <strong>Wettbewerbern, welche den Trägern dieser  Macht über allgemein akzeptierte Regeln die Position streitig machen  könnten</strong>, und das bis in die letzte Amtsstube und in die letzte  staatliche oder halbstaatliche Organisation hinein. Deshalb ist die  Entwicklung der modernen rechtsstaatlichen Demokratien eine so große  Kulturleistung &#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Und ich meine, Demokratie hört auf, wenn wir aufhören, um sie zu kämpfen. Im Großen wie im Kleinen. Jeden Tag. Nicht nur in Ägypten. Nein auch hier in Deutschland. Denn jeder große Diktator war irgendwann mal ein kleiner selbstgerechter Politiker. Und auch das italienische Korruptionsgeflecht ist nicht über Nacht entstanden.</p>
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		<title>Don´t</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 21:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[daily]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bei Foren wie Facebook ist es wie bei vielen anderen Dingen auch, es gibt Fans und Hasser und eine breite Masse dazwischen. Ich selbst kann dem durchaus viel Positives abgewinnen. Trotzdem ist mir klar, dass manches grenzwertig ist und man manches bei Facebook lassen sollte.</p>
<p>Etwas, was ich instinktiv mit leichtem Bauchgrummeln bisher vermieden habe, war die <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=99">Don´t</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Foren wie Facebook ist es wie bei vielen anderen Dingen auch, es gibt Fans und Hasser und eine breite Masse dazwischen. Ich selbst kann dem durchaus viel Positives abgewinnen. Trotzdem ist mir klar, dass manches grenzwertig ist und man manches bei Facebook lassen sollte.</p>
<p>Etwas, was ich instinktiv mit leichtem Bauchgrummeln bisher vermieden habe, war die scheinbar hilfreiche Möglichkeit, sich von Facebook beim Suchen von Freunden unterstützen zu lassen. Wenn man an der Stelle &#8220;ja&#8221; sagt, ist man offen wie ein Scheunentor. Das Email-Konto wird dann &#8220;freundlich&#8221; nach Adressen durchsucht. Diese Adressen wiederum gleicht Facebook dann mit seinen Einträgen ab. Auch mit denen, die man sonst nicht finden würde &#8230; weil sie z.B. unter einem Synonym auftreten &#8230; und man glaubt es kaum: auch nicht gefunden werden wollen.</p>
<p>Kurz und gut &#8230; das z.B. hab ich gelassen und vermieden. Wie gut ein Vermeiden ist, kann man heute in der <a title="faznet facebook" href="http://www.faz.net/s/Rub2F3F4B59BC1F4E6F8AD8A246962CEBCD/Doc~E5205C93A4508472CB610D9565E72C5BD~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Faznet</a> nachlesen. Denn mit der Öffnung meines Kontos hätte ich auch ungefragt andere öffentlich gemacht. Ein erschreckend normal anmutender Internetgrusel.</p>
<blockquote><p>&#8220;Facebook und der Datenschutz – das hat von Anfang an nicht richtig zusammengepasst.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagte am  Sonntag, die Aufdeckung dieser weiteren Schutzlücke zeige, wie wenig  Beachtung Facebook dem sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten schenke. &#8230;  „Es wäre bereits  schlimm genug, wenn es sich hier um eine unbeabsichtigte Panne handelte &#8211;  tatsächlich entspricht die Weitergabe persönlicher Daten aber offenbar  einer Standardfunktion von Facebook“, sagte Frau  Leutheusser-Schnarrenberger.&#8221;</p></blockquote>
<p>Idee = gut ; Ausführung = mangelhaft. Das möchte man an der Stelle zu Facebook sagen. Und Email-Konto-preisgeben: don´t.</p>
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		<title>Gestört</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 20:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nora]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[daily]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Facebook ist seit ein paar Stunden nicht erreichbar. Ist das jetzt ein Fluch oder ein <span style="color:#777"> . . . &#8594; Read More: <a href="http://blog.noerchen.com/?p=29">Gestört</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook ist seit ein paar Stunden nicht erreichbar. Ist das jetzt ein Fluch oder ein Segen? <img src="http://blog.noerchen.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" class="wp-smiley" /></p>
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